DFB-Pokal // 1.Hauptrunde

Eric Cantona 11.08.2008 01:37 Themen: Kultur
Eine Zusammenfassung der 1.Hauptrunde des DFB-Pokal mit Blick auf die "linken" Vereine.
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In linken Kreisen oft verpönt und sicherlich auch unter diesem Artikel verspottet und verflucht - das Thema Fußball. Für einen Teil innerhalb der Linken nur ein Mackersport, der zudem des Öfteren Tummelplatz für Neonazis ist und somit ein generell rotes Tuch.
Für einen anderen Teil allerdings gern gesehene spaßige Abwechslung vom Politalltag und mit unter auch Interventionsfeld, dass ganz und gar nicht frei von Politik ist und indem es stetig antisexistische und antirassistische Freiräume zu erkämpfen gilt.

Am vergangenen Donnerstag stand also der Auftakt der Saison 2008/2009 mit dem 1.Spiel des DFB-Pokal an und wurde mit dem am Sonntag abend übertragenen Spiel des Titelverteidigers FC Bayern beendet. In 32 Spielen traten sich Profiteams und Amateurteams gegenüber und darunter waren letztlich mit dem 1.FC Köln, FC St.Pauli, Babelsberg 03, Tennis Borussia Berlin und dem FC Carl Zeiss Jena 5 Mannschaften, deren Fanszenen in der teils jüngeren Vergangenheit durch linkes und in der Regel auch explizit antirassistisches Engagement aufgefallen sind.

Es standen schließlich aber auch Vereine auf dem Spielplan, deren aktive Fanszenen (teilweise) mit rassistischen Statements aufwarten. Dabei sei unter anderen an den inzwischen Erstligisten Energie Cottbus erinnert, dessen Fans vor wenigen Jahren im sogenannten Ostderby gegen Dynamo Dresden mit einem "JUDEN"-Transparent für Negativschlagzeilen sorgten. Außerdem sollten mit dem Halleschen FC, dem Chemnitzer FC und dem FC Rot-weiß erfurt ebenfalls keine unbescholtenen Blätter antreten.

In den kleinen Nordderbys am Sonnabend konnten sich die jeweils höherklassigen Vereine durchsetzten. Während Werder Bremen mit einem klaren 9:3 gegen Eintracht Nordhausen die Reise nach Hause antreten konnte, brauchte es im Spiel zwischen den Teams aus den Ostseestädten Kiel und Rostock einen 2:0-Arbeitssieg für die höherklassigen Rostocker zum Weiterkommen.
In den Nordrhein-Westfählischen Derbys zwischen Essen und Dortmund, Oberhausen und Leverkusen, Fichte Bielefeld und Mönchengladbach, Münster und Bochum, sowie Wegberg-Beeck und Aachen gab es keine Überraschungen und so setzten sich die Profiteams durch.

Von den Mennschaften mit überwiegend linkem Anhang gelang es lediglich dem FC Carl-Zeiss Jena und dem 1.FC Köln sich gegen ihr Kontrahenten durch zu setzen. Die Jenenser besiegten gar die eine Liga höher spielenden Kaiserslauterer aus Rheinland-Pfalz.
Dem SV Babelsberg 03 war es im Laufe eine packenden Partie mit Verlängerung allerdings nicht vergönnt gewesen in die nächste Runde vor zu stoßen und so kassierten sie kurz vor dem Elfmeterschießen das 1:2 durch den Mainzer Spieler Bogavac.
Auch der FC St.Pauli verlor unglücklich mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen Erzgebirge Aue.

Beim Spiel Tennis Borussia Berlin gegen Energie Cottbus, sowohl also einem Berlin/Brandenburg-, als auch mehr oder weniger links/rechts-Derby konnten sich erwartungsgemäß die Lausitzer durchsetzen. Für Aufsehen hatten die Fans hier gesorgt, als eine Gruppe von Cottbussern, mit befreundeten Fans aus Frankfurt/Oder und vom italienischen Erstligisten Lazio Rom des Stadions verwiesen werden sollte. Sie hatten nicht nur bei Tennis Borussia verbotene Kleidung an, sondern skandierten ebenfalls rechtsradikale Parolen.
In der Folge kam es zu einer Prügelei mit Polizisten in deren Folge 15 Beamte verletzt und mindestens 9 Personen festgenommen wurden.

Auch gab es beim Halleschen FC im Spiel gegen Hannover 96 Auseinandersetzungen zwischen Gruppen der beiden Fanszenen. Hier wurde das Spiel deshalb vom Schiedsrichter Lutz Wagner für 8 Minuten unterbrochen. Eingeläutet wurden die Auseinandersetzungen durch Feuerwerkskörper, die von Hannoveraner Fans zum Ende des Spiels auf den Rasen geworfen wurden. Als Konsequenzen daraus hat der Heimverein angekündigt im Regionalligaspiel gegen Sachsen Leipzig nur 1500 Karten zu verkaufen, wovon 1/3 an die Gäste ginge.
Das Spiel hatte letztlich Hannover mit 5:0 gewonnen.

Auch der unter anderem für die Gruppierungen HooNaRa und NS-Boys bekannte Chemnitzer FC schied in der 1.Runde des DFB-Pokal gegen den Neu-Erstligisten Hoffenheim mit 0:1 aus.
Am Sonntag abend konnten die Fußballbegeisterten schließlich noch die Partie des Titelverteidigers und 14-maligen Gewinners FC Bayern München gegen den FC Rot-Weiß Erfurt auf ZDF verfolgen, in der sich beide Mannschaften ein packendes Duell lieferten, sich der thüringische Drittligist allerdings mit 3:4 geschlagen geben musste.

Somit bleibt fest zu halten, dass es erstmals seit der Saison 98/99 allen Erstligisten gelang die 2.Hauptrunde zu erreichen. Die Teams der 2.Bundesliga müssen sich nach dieser Runde bereits von 8 Konkurrenten aus der selben Spielklasse verabschieden. Echte Überraschungen blieben somit trotz manch einem knappen Ergebnis aus.
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Ergänzungen

schickes bild vom pauli spiel

USP 11.08.2008 - 02:00
große Antifa Fahne links im Bild zu sehen!

Bericht von TeBe-Spiel

Blogrampensau 11.08.2008 - 09:08
TeBe verliert und feiert trotzdem!
 http://aka.blogsport.de/?p=275

podcast

indyultra 11.08.2008 - 09:13
Generell interessant ist auch das von antirassistischen Fußballfans gemachte Fußball-podcast von Radio Corax:

Kopfstoss.fm - Über Uns:
 http://kopfstoss.net/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=15&Itemid=34

außerden

HA 11.08.2008 - 09:40
wer von antirassistischen engagement spricht sollte auch die aktiven gruppen von bochum, darmstadt, und insbesondere bayern münchen nicht vergessen, die jährlich das antirassistische kurt-landauer-turnier veranstaltet.

HANSA

Red_Angel 11.08.2008 - 10:44
Und was ist mit Hansa Rostock? Deren Suptras waren immerhin auf Antirepressionsdemos mit eigenem Banner zu sehen und die 'Fussballer' springen auch in MV auf jeder Antifademo rum...

Schöner Artikel

FC St. Pauli 11.08.2008 - 11:05
Erstmal vielen Dank für den schönen Artikel. Zum Spiel Aue vs FC St. Pauli sei noch erwähnt, dass dem Spieler Sako gegenüber rassistische Beschimpfungen aus Teilen der Fanscene von Aue getätigt wurden.
Von mir aus kann jede Woche ein Fußballbericht auf Indy stehen, mit der Ergänzungsfunktion ist es dann ja auch möglich Fehleinschätzungen, Verbesserungen oder aber auch weitere Berichte anzufügen.
Ich würde es klasse finden, insbesondere auch in Hinblick auf die Regionalliga, mehr über das Fangebahren zu erfahren. Die Mischung ist besonders explosiv :-(
Wen Fußball nicht interessiert, der/die kann ja dann einfach weiterblättern und gut ist ...

Antirassistische Fußballgruppierung

UNDERDOG Fanzine 11.08.2008 - 11:12
In der kommenden Print-Ausgabe des "Autonomen Zentralorgans Wildeshausen" gibt es ein ausführliches Gespräch mit ADLEANTE, einer antirassistischen Fangruppierung, die über ihre offensive und kreative Arbeit und die Zielsetzung berichtet. Auf der UNDERDOG Homepage kannst du den Bericht schon jetzt nach lesen:  http://www.underdogfanzine.de

Schublade

Maccabi 11.08.2008 - 11:36
Es ist müßig darüber zu schreiben, welche Vereine „links“ seien. Fakt ist, dass im deutschen Fußball die Ränge von rassistischer, sexistischer und antisemitischer Hetze noch immer stark geprägt sind. Dem Laien mögen in den höheren Spielklassen solche Dinge nicht mehr ins Auge fallen, jedoch sind diverse Sprüche, Transparente etc. vorhanden, wenn auch versteckter.
Selbstverständlich gehört somit auch der Fußball in einen Bereich der "linken Politik". Freiräume und Agitationsfelder von Nazis muss sich konsequent entgegengestellt werden!

Was mich wundert ist diese Meldung aus dem „Berliner Kurier“. Ich dachte die Mainzer hätten auch eine alternative Fanszene: "Beim Spiel Babelsberg gegen Mainz (1:2) schritt die Polizei beim Angriff von Babelsbergern auf einen Fan-Bus der Mainzer sogar mit Pfefferspray ein.

Berliner Kurier, 11.08.2008"

Weitere Vereine...

Eric Cantona - Der Autor 11.08.2008 - 12:10
Es sei verziehen, dass ich den VfL Bochum und den FC Bayern nicht in die Sparte der explizit links gerichteten Fanszenen eingeordnet habe. Gründe mögen im Falle des FC Bayern sein, dass dieser ein verständlicherweise sehr großes Umfeld hat, die Schickeria zwar führende Gruppe ist, jedoch in der Menge untergeht. Niemand spricht den Ultras des FCB ab, dass sie antirassistisch/antifaschistisch unterwegs sind, das Groß wird die Fans von Bayern München allerdings so einordnen, wie andere vermeintlich unpolitische Szenen auch.

In Zukunft werde ich versuchen, die unter dem Artikel aufgeführten Vereine ebenfalls zu beachten.

Zum Spiel Babelsberg gegen Mainz

03 11.08.2008 - 12:18
Es gab keinen Angriff von Babelsbergern auf einen Mainzer Bus. Richtig ist das ein Bus von Mainzern vor den Haupteingang der Babelsberger gefahren kam, die Türen aufgingen und ein paar völlig verpeilte Mainzer mit freien Oberkörper anfingen auf die Leute auf der Strasse einzuschlagen. In Polizeibericht ist dann natürlich von Angriff auf den Bus zu lesen, weil die Polizei es völlig verpennt hatte den Bus umzuleiten und dieser direkt vor den Babelsberg-Eingang gefahren kam. Alles in allem eine völlig schwachsinnige Aktion von ein paar Mainzern (dies waren wirklich nur ein paar wenige, der Rest Mainzer hingegen war völlig korrekt).

8. antirassistisches Stadionfest
6. September, Karl-Liebknecht-Stadion, Babelsberg
ab 10.00 Uhr Fußballturniere
ab 15.00 Uhr Konzert mit MC Kahki, Les Refugés, Los atletas campesinos und la calzada de los muertos.

Blau Weiss Linz Die Fans machen den Verein

Bolle Blomquist 11.08.2008 - 12:21
Nicht zu vergessen, auch wenn es ein Verein aus dem nahen deutschsprachigen Ausland ist, wäre der Blau Weiss Linz (früher der Traditionsverein SK Voest ).
In Österreich zieht sich die Teilung der Gesellschaft in Rot - Schwartz aus der Politik bis in den Sport. Ist nicht mehr so krass wie vor Jahrzehnten, doch gerade im Fussball hält es sich beständig.

Der SK Voest, heute Blau-Weiss Linz, war früher der "rote" Verein gegenüber dem "schwarzen" LASK und die Fussballderbys legendär. Heute spielt der Lask unter dessen Umfeld sich viele Faschos befinden in der Bundesliga, Blau Weiss Linz in der Regionalliga und SK Voest ist immer noch Kult.

Schon der Weg zum Stadion ist eindeutig, wenn man die Stencils und Pickerl (Aufkleber) in Massen betrachtet, die die Ultras der Blau-Weissen angebracht haben. Im Stadium Donaupark ist die Pyro-Show der Ultras der Hammer und auch sonst sind die Ultras lässig und antifaschistisch drauf und aktiv.

Die beiden wichtigsten Ultragruppen des Blau-Weiss Linz sind: Pyromanen Linz und Blauhelme.

www.pyromanenlinz.com

www.linzer-blauhelme.at

Hannover 96 vs. Halle

LeftHool 11.08.2008 - 12:25
Wer bei der Partie Hannover 96 gegen die Atzen aus Halle dabeigewesen wäre, würde nicht so einen Mist schreiben.
De facto gingen besagte "Ausschreitungen" keineswegs von uns aus, sondern mitten im Spiel, kurz nach dem 4:0 für uns, hingen auf einmal die maskierten HFC-Hools an den Zäunen und versuchten, unseren Block zu stürmen.
Auf ein Transpi "Fans gegen Rassismus" reagierten sie besondern aggressiv und schmissen u.A. mit zertreten Sitzen und Fahnenstangen - Wovon eine einen unserer Fans IM Auge traf, welcher dann blutend auf den Platz getragen werden musste als das SPiel unterbrochen war.

Soviel dazu, erst informieren, dann posten.

NS-Boys bei Energie Cottbus

Jens Anger 11.08.2008 - 12:55
Beim Anhang von Energie Cottbus waren unteranderem die Neonazis aus Chemnitz anwesend die unter dem Namen "NS-Boys" agieren und mobilisierungen zu Neonaziaufmärschen machen. Dies sind einige Ultra-ähnliche Gruppierung vom Chemnitzer FC. Auch waren rechtsgerichtete Unionfans im Block der Cottbuser.
Bei den Cottbussern waren auch die "infernos" mit einem Transparent anwesend. Diese Gruppierung war für das "Juden" Transparent gegen Dynamo Dresden verantwrtlich.

Was linke Fussballvereine angeht ist das Alerta Network sehr interessant: www.alerta-network.tk Dies ist ein zusammenschluss europäischer Ultras die sich gegen Nazis usw engagieren. Dort gibt es auch einige deutsche Vereine.

Zum Spiel Halle gegen 96

96er 11.08.2008 - 13:48
Erst einmal möchte ich auch darauf hinweisen, dass die Auseinandersetzungen eindeutig von Haller Seite mit einem Angriff auf den 96-Fanblock ausgingen!

Bei den 96-Fans gab es im Gegensatz dazu ein großen Transparent gegen Rassismus, was nicht heißen soll, dass dort alle "lammfromm" sind. Aber sicherlich handelt es sich bei 96 aber um KEINEN rechten Verein.

Interessant und einmalig im deutschen Fußball finde ich die Reaktion der haller Mannschaft und Vereinsführung auf "ihre" Hools!!! Demnach wird das kommende Spiel nur von der Haupttribüne aus zu verfolgen sein. Die Mannschaft hat im Internet angekündigt, in Zukunft bei rassistischen Schmährufen oder Ansätzen von Randale sofort das Spielfeld verlassen zu wollen - meinen Respekt für die konsequente Reaktion!

Halle-Homepage mit Erklärung von Vorstand und Mannschaft:

 http://www.hallescherfc.de/home.html



kicker.de zu Halle:Hannover

uwaga 11.08.2008 - 13:55

HFC-Spieler empört über "Ultra-Quatsch"

Jiri 11.08.2008 - 14:39

Linker Fussballverein

xy-ungelöst 11.08.2008 - 17:24
Also einen explizit antirassistischen und antifaschistischen Verein habt ihr definitiv noch vergessen. Die aktive Fanszene beim FC Augsburg geht von Antifaleuten über Punks bis hin zu linken Skinheads. Rechte und rassistische Tendenzen haben bei uns im Stadion keinen Fussbreit und werden ihn auch nie haben!

Chemie Premnitz vs Stahl Brandenburg

Internetleser 11.08.2008 - 19:32
Landespokalspiel mit dritter Halbzeit/Nazihools provozierten in Premnitz

Während und nach dem Fußballspiel Chemie Premnitz gegen Stahl Brandenburg im Landespokal ist es am heutigen Nachmittag zu mehreren Provokationen und tätlichen Angriffen durch die (neo)nazistischen Anhänger und Hooligans des FC Stahl gekommen.

Bereits beim betreten des "Stadions der Chemiearbeiter" in Premnitz wurden so Chemie Fans mit Parolen wie "Hasta La Vista Antifascista" und ähnlichem begrüßt.

In der Halbzeitpause bewegten sich dann mehrere Stahlhools in den Premnitzer Heimblock um dort - letztendlich erfolglos - eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Chemieanhängern zu suchen. Als Rädelsführer tat sich dabei insbesondere der einschlägige Gewalttäter Marco Barsch (Kameradschaft Brandenburg/Havel) hervor, bevor die Truppe um ihn durch die in ihrem Sonnenbad gestörte Polizei zurückgedrängt wurde.

Spätestens seit diesem Zeitpunkt war klar, dass es heute überhaupt nicht um Fußball ging, sondern um eine handfeste Auseinandersetzung mit den "Zecken" von Premnitz. Diesbezüglich waren auch regionale Nazischläger aus den verbotenen Kameradschaften "Hauptvolk" und "Sturm 27", wie beispielsweise Michél Müller, nebenbei auch Vorsitzender des NPD Kreisverband Havel Nuthe, angereist.

So kam es nach Abpfiff des Spiels vor dem Stadion zu weiteren Provokationen der auswärtigen und heimischen Nazischläger, die schließlich in Schlagabtauschen mit den anwesenden Polizisten endeten.

Durchbruchsversuche zu den Chemieanhängern scheiterten aber, so dass der Frust der Nazihools über die ausgebliebene Massenschlägerei letztendlich größer war als die Freude über den Sieg ihrer Mannschaft auf dem Spielfeld.

Quelle: Antifa Westhavelland / Inforiot

nordhorn, nicht nordhausen!!!

name fehlt 11.08.2008 - 22:51
werder bremen hat gege eintracht nordhorn gewonnen, nicht gegen nordhausen!!

nordhorn liegt in der grafschaft bentheim, im südwesten niedersachsens an der grenze zu den niederlanden.
nordhausen hingegen liegt im harz, und zwar auf der thüringer seite!

Differenzierung

Fußballfan 11.08.2008 - 23:52
Ist es denn so schwer zwischen "linken" Fangruppen und dem verein, den sie unterstützen, zu unterscheiden? Nur weil in Augsburg 50 Mann ne "linke" Ultrasgruppe bilden ist der Verein noch lange nicht "links". Die Aufzählung ist schon recht erheiternd, Beispiel: 1.FC Köln. Außerdem sollte auch unterschieden werden ob diese Urwald geräusche in Aue aus der aktiven Fanszene kommen oder von einzelnen dummsuff Idioten. Fragt mal in Aue oder Leipzig nach die auch nicht für jeden Stadiongänger oihre Hand ins Feuer legen können! Gruß

Jena: Fans (2005)

rwe fan 12.08.2008 - 09:51
Vor dem ersten sog. > (=> http://de.wikipedia.org/wiki/Fest_der_V%C3%B6lker) im Jahr 2005 hatte auch die Fanszene in Jena was vorbereitet...

Eintracht Nordhorn

Hauke 12.08.2008 - 13:18
kleine klugscheißerische verbesserung Werder hat gegen Eintracht Nordhorn gewonnen (nicht nordhausen)

Interessanter Artikel,..

m 12.08.2008 - 22:17
.. aber meiner Meinung nach ist es doch Schubladendenken, wenn man Vereine in "links" und "rechts" einstuft. Außer wenigen Vereinen, wie z.B. der FC St.Pauli, deren ganzes Umfeld eine alternative, linke Einstellung hat, gibt es doch nur wenige Vereine die man politisch eindeutig einordnen kann. Klar gibt es z.B. in Chemnitz einige Fans aus dem rechten Spektrum, allerdings ist dies doch nicht der Großteil des Publikums! Den Verein deshalb als rechten Verein abzustempeln liegt zwar nahe, aber damit tut man dem Großteil der Vereinsmitglieder und Anhänger unrecht. Die meisten Leute sind doch aus anderen Gründen wie der politischen Einstellung Anhänger von dem einen oder anderen Verein. Außerdem zementiert so eine Aussage die politischen Verhältnisse dort doch nur.

RE

HANSA 13.08.2008 - 01:15
Es ist richtig, dass es linke Fans beim F.C. Hansa gibt und die rechte Hegemonie, die es Mitte der 90er Jahre noch gab gebrochen ist, dennoch kann man nicht per se von einer "linken" Fanszene sprechen. In Kiel gab es sowohl Leute in Thor-Steinar Klamotten als auch jmd. mit einem Good Night Left Side-Button. Auch habe ich noch nie mitbekommen, dass dagegen eingeschritten wird. Die linken Fans stören sich leider auch nicht an Sprüchen und Gesängen wie "schwule Lausitzer". Hier bleibt noch viel zu tun. Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung der letzten jahre durchaus positiv und das ist in der Umgebung von Mecklenburg-Vorpommer beachtenswert, auch unetr dem Aspekt, dass der Verein sich nicht eindeutig positioniert und lieber alle politischen Extrme bekämpft. Der Versuch von Leuten aus dem Umfeld von Hansa ein Verbot von Thor Steinar o.ä durchzusetzen endete mit dieser traurigen Formulierung:

Die Ostseestadion GmbH & Co. KG spricht sich gegen jedes herabwürdigende, diskriminierende oder verunglimpfende Verhalten, insbesondere gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung, Antisemitismus sowie links- und rechtsextreme Tendenzen und Verhaltensweisen aus. Aus diesem Grund können Zuschauer, die insbesondere nach ihrem Erscheinungsbild eine extreme Haltung – wie zuvor dargestellt – erwecken, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Zum Erscheinungsbild gehört insbesondere auch eine typische Bekleidung, die die Haltung des Trägers – z.B. aufgrund von themenbezogenen Schriftzeichen, wie Buchstaben- und/ oder Zahlenkombinationen – verdeutlicht.

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vergessen — Antifa Hooligan

der autor — ultra _muc

Danke — libertärer

ja gut, ich sag mal — julius hirsch

Wettkampf verboten? — FC St. Pauli

@ Harlekin und macht frei — FC St. Pauli

Ähm?? Köln?? — antifa_ultra

bzgl köln — kölner

Definition — Jiri

Super — roter 96er (wattdensonst)