Brennelement-Transport zum AKW Temelin
Die frischen Brennelemente für das tschechische AKW Temelin wurden im Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen mit dem britische Transportschiff 'Atlantic Osprey' am 20.07.08 angeliefert, anschließend auf Eisenbahnwaggons umgeladen und auf dem Schienenweg aus dem Hafen von Szczecin (Stettin) quer durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert, wo sie am 21.07.08 eintrafen.
Nach Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk befand sich der britische Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, Rufzeichen VSQQ4) am 14.07.08 um 10:13 Uhr (BST) im Ärmelkanal (English Channel) in Höhe von Dover (UK) und Calais (F) mit Kurs 27 Grad Nordnordost und 12,9 Knoten Fahrt. Laut shipais.com und aisliverpool.co.uk war das Fahrziel der 'Atlantic Osprey' Szczecin (Stettin) in Polen. Dort sollte der Frachter am 20.07.08 gegen 01:00 Uhr eintreffen.
Die Ladung des Frachters: Brennelemente (25 Tonnen Uran) für das tschechische AKW Temelin.
Die Brennelemente für das tschechische AKW Temelin wurden im Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen mit dem britische Transportschiff 'Atlantic Osprey' am 20.07.08 angeliefert, anschließend auf Eisenbahnwaggons umgeladen und auf dem Schienenweg aus dem Hafen von Szczecin (Stettin) quer durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert, wo sie am 21.07.08 eintrafen.
Nach übereinstimmenden Meldungen auf ekologika.pl vom 23.07.08 und auf cire.pl am 22.07.08 begann am Sonntag, dem 20.07.08 im Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen ein weiterer Umschlag von Kernbrennstoffen: Der Atomtransport kam in Szczecin (Stettin) mit dem "speziell für diesen Zweck" ausgerüsteten Schiff 'Atlantic Osprey' an. Als Empfänger der Kernbrennstoffe wurde "wahrscheinlich das tschechischen Kernkraftwerk in Temelin" angegeben.
Laut einer Meldung auf radio.cz vom 21.07.08 ist im tschechischen AKW Temelin ein Transport mit frischen Uran-Brennelementen angekommen: "Ein streng bewachter Transportzug mit atomarem Brennstoff ist am Montag [21.07.08] im südböhmischen Kernkraftwerk Temelín eingetroffen. Die gelieferten 25 Tonnen Uran sollen dazu verwendet werden, um ein Viertel der atomaren Brennstäbe des ersten Reaktorblocks in den kommenden Wochen auszuwechseln. Die Abschaltung des Reaktors erfolgt am Freitag, die Umrüstung des Brennstoffs wird 75 Tage dauern, teilte KKW-Sprecher Marek Sviták am Montag mit."
Inzwischen ist der britische Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' aus Szczecin (Stettin) in Polen kommend wieder im britischen Hafen Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield eingelaufen. Laut shipais.com und aisliverpool.co.uk wurde die 'Atlantic Osprey' am 26.07.08 gegen 16:00 Uhr im britischen Hafen Worington zurück erwartet. Nach den Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk befand sich das Schiff am 27.07.08 um 09:20 Uhr (BST) im Hafen von Workington.
Ein Atomtransport mit der 'Atlantic Osprey' nach Szczecin (Stettin) in Polen wurde bereits Ende Dezember 2004 durchgeführt: Die 'Atlantic Osprey' beförderte Ende Dezember 2004 "VVER fuel" (Brennstoff für WWER-Reaktoren sowjetischer Bauart) in Flatracks (Container mit zwei Stirnwänden, jedoch ohne Seitenwände und Dach) aus Savannah, Georgia (USA) nach Szczecin (Stettin) in Polen. (Pacific Nuclear Transport Limited (PNTL), PNTLnews, Ausgabe Frühjahr 2005)
Brennelement-Transporte zu dem tschechischen AKW Temelin über Szczecin (Stettin) in Polen
Im Jahr 2001 erfolgten nachweislich zwei Transporte mit frischen Brennelementen zu dem tschechischen AKW Temelin. In beiden Fällen wurden die Uran-Brennelemente zunächst per Schiff in den polnischen Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen transportiert, dort umgeschlagen und unter strenger Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit, um Protestaktionen zu vermeiden, auf dem Schienenweg durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert. - Ein Grund für den großen Umweg: Die deutschen Behörden hatten seinerzeit die Durchfahrt des Atomtransportes aus Szczecin (Stettin) über deutsches Staatsgebiet nach Temelin verweigert.
18.01.05: Ein Transport von Kernbrennstoffen aus den Vereinigten Staaten für das tschechische Kernkraftwerk in Temelin erfolgte durch Polen in der Nacht von Sonntag auf Montag. Der Brennelement-Transport war zuvor im Hafen von Stettin angekommen. Nach Umschlag auf 30 Eisenbahnwaggons ging es weiter in die Tschechische Republik. Die Kampagne war streng vertraulich, um Proteste zu verhindern. (serwisy.gazeta.pl)
21.11.01: "Der streng bewachte Zug mit Uranbrennstäben für das südböhmische Kernkraftwerk Temelin, der am Dienstag von der polnischen Stadt Stettin in Richtung Tschechien losgefahren war, hat am frühen Mittwochmorgen die tschechisch-polnische Grenze passiert. Die Route sowie Fahrzeit des Zuges war sowohl von tschechischen wie auch von polnischen Behörden 'aus Sicherheitsgründen' geheimgehalten worden. Der Transport ist bereits die zweite Beförderung atomaren Brennstoffs über Polen in die Tschechische Republik. Der erste Transport im Mai war auf die scharfe Kritik auch von tschechischen Kommunalpolitikern gestoßen. Das umstrittene Kraftwerk wurde am Dienstag von Vertretern der Internationalen Atomenergie- Organisation (IAEO) in Wien untersucht." (radio.cz)
Am 02.11.01 war laut Greenpeace der Frachter "Capricorn" für den Atomtransport nach Stettin aus Norfolk in Virginia (USA) ausgelaufen. (nucnews.net)
23.04.01: "Ein mit Uranbrennstäben für das südböhmische Atomkraftwerk Temelin beladener Zug ist am Sonntag Nachmittag planmäßig und ohne Zwischenfälle in seinem Bestimmungsort angekommen. Das Uran war am Samstag an Bord des amerikanischen Frachters "Andromeda" im nordwestpolnischen Hafen Szczecin /Stettin eingetroffen. Danach war die Fracht, die etwa ein Drittel der für den zweiten Reaktorblock des AKW´s Temelin benötigten Brennstäbe enthielt, auf einen Zug verladen und auf einer geheim gehaltenen Streckenführung über Polen und Mähren bis zum südböhmischen Meiler transportiert worden. Umweltschützer kritisierten, dass die Öffentlichkeit nicht über den Transport informiert worden war. In den kommenden zwei bis drei Jahren sollen Berichten zufolge regelmäßig Uranbrennstäbe über Polen nach Temelin gebracht werden. Umweltgruppen befürchten vor allem Gefahren durch den Rücktransport gebrauchter Brennelemente auf der gleichen Strecke." (radio.cz)
"Der mit den Brennelementen für das AKW Temelin beladene Zug ist am Sonntag Nachmittag planmäßig und ohne Zwischenfälle in seinem Zielort angekommen. Der Grund dafür war ganz simpel: sowohl die Streckenführung als auch die Durchfahrtszeiten unterlagen strengster Geheimhaltung! Deshalb war auch nur ganz wenigen Leuten bekannt, dass das Uran an Bord des amerikanischen Frachters 'Andromeda' am Samstag im nordwestpolnischen Hafen Szeczecin/Stettin eingetroffen und danach auf die bereitstehenden Eisenbahnwaggons umgeladen war. Selbst der Stadtpräsident von Stettin hatte nach eigenen Angaben erst am Vortag von der uranhaltigen Fracht erfahren. Dieses Vorgehen erinnere an die Zeiten der kommunistischen Volksrepublik, kritisierte der ehemalige Umweltminister Radoslaw Gawlik im polnischen Rundfunk." (radio.cz)
Laut eines Berichtes auf pecina.cz am 21.04.01 hatten deutsche Behörden zuvor die Durchfahrt des Atomtransportes aus Stettin über deutsches Staatsgebiet nach Temelin verweigert: "...the German authorities did not authorise the train to travel through Germany...".
Die Ladung des Frachters: Brennelemente (25 Tonnen Uran) für das tschechische AKW Temelin.
Die Brennelemente für das tschechische AKW Temelin wurden im Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen mit dem britische Transportschiff 'Atlantic Osprey' am 20.07.08 angeliefert, anschließend auf Eisenbahnwaggons umgeladen und auf dem Schienenweg aus dem Hafen von Szczecin (Stettin) quer durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert, wo sie am 21.07.08 eintrafen.
Nach übereinstimmenden Meldungen auf ekologika.pl vom 23.07.08 und auf cire.pl am 22.07.08 begann am Sonntag, dem 20.07.08 im Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen ein weiterer Umschlag von Kernbrennstoffen: Der Atomtransport kam in Szczecin (Stettin) mit dem "speziell für diesen Zweck" ausgerüsteten Schiff 'Atlantic Osprey' an. Als Empfänger der Kernbrennstoffe wurde "wahrscheinlich das tschechischen Kernkraftwerk in Temelin" angegeben.
Laut einer Meldung auf radio.cz vom 21.07.08 ist im tschechischen AKW Temelin ein Transport mit frischen Uran-Brennelementen angekommen: "Ein streng bewachter Transportzug mit atomarem Brennstoff ist am Montag [21.07.08] im südböhmischen Kernkraftwerk Temelín eingetroffen. Die gelieferten 25 Tonnen Uran sollen dazu verwendet werden, um ein Viertel der atomaren Brennstäbe des ersten Reaktorblocks in den kommenden Wochen auszuwechseln. Die Abschaltung des Reaktors erfolgt am Freitag, die Umrüstung des Brennstoffs wird 75 Tage dauern, teilte KKW-Sprecher Marek Sviták am Montag mit."
Inzwischen ist der britische Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' aus Szczecin (Stettin) in Polen kommend wieder im britischen Hafen Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield eingelaufen. Laut shipais.com und aisliverpool.co.uk wurde die 'Atlantic Osprey' am 26.07.08 gegen 16:00 Uhr im britischen Hafen Worington zurück erwartet. Nach den Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk befand sich das Schiff am 27.07.08 um 09:20 Uhr (BST) im Hafen von Workington.
Ein Atomtransport mit der 'Atlantic Osprey' nach Szczecin (Stettin) in Polen wurde bereits Ende Dezember 2004 durchgeführt: Die 'Atlantic Osprey' beförderte Ende Dezember 2004 "VVER fuel" (Brennstoff für WWER-Reaktoren sowjetischer Bauart) in Flatracks (Container mit zwei Stirnwänden, jedoch ohne Seitenwände und Dach) aus Savannah, Georgia (USA) nach Szczecin (Stettin) in Polen. (Pacific Nuclear Transport Limited (PNTL), PNTLnews, Ausgabe Frühjahr 2005)
Brennelement-Transporte zu dem tschechischen AKW Temelin über Szczecin (Stettin) in Polen
Im Jahr 2001 erfolgten nachweislich zwei Transporte mit frischen Brennelementen zu dem tschechischen AKW Temelin. In beiden Fällen wurden die Uran-Brennelemente zunächst per Schiff in den polnischen Hafen von Szczecin (Stettin) in Polen transportiert, dort umgeschlagen und unter strenger Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit, um Protestaktionen zu vermeiden, auf dem Schienenweg durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert. - Ein Grund für den großen Umweg: Die deutschen Behörden hatten seinerzeit die Durchfahrt des Atomtransportes aus Szczecin (Stettin) über deutsches Staatsgebiet nach Temelin verweigert.
18.01.05: Ein Transport von Kernbrennstoffen aus den Vereinigten Staaten für das tschechische Kernkraftwerk in Temelin erfolgte durch Polen in der Nacht von Sonntag auf Montag. Der Brennelement-Transport war zuvor im Hafen von Stettin angekommen. Nach Umschlag auf 30 Eisenbahnwaggons ging es weiter in die Tschechische Republik. Die Kampagne war streng vertraulich, um Proteste zu verhindern. (serwisy.gazeta.pl)
21.11.01: "Der streng bewachte Zug mit Uranbrennstäben für das südböhmische Kernkraftwerk Temelin, der am Dienstag von der polnischen Stadt Stettin in Richtung Tschechien losgefahren war, hat am frühen Mittwochmorgen die tschechisch-polnische Grenze passiert. Die Route sowie Fahrzeit des Zuges war sowohl von tschechischen wie auch von polnischen Behörden 'aus Sicherheitsgründen' geheimgehalten worden. Der Transport ist bereits die zweite Beförderung atomaren Brennstoffs über Polen in die Tschechische Republik. Der erste Transport im Mai war auf die scharfe Kritik auch von tschechischen Kommunalpolitikern gestoßen. Das umstrittene Kraftwerk wurde am Dienstag von Vertretern der Internationalen Atomenergie- Organisation (IAEO) in Wien untersucht." (radio.cz)
Am 02.11.01 war laut Greenpeace der Frachter "Capricorn" für den Atomtransport nach Stettin aus Norfolk in Virginia (USA) ausgelaufen. (nucnews.net)
23.04.01: "Ein mit Uranbrennstäben für das südböhmische Atomkraftwerk Temelin beladener Zug ist am Sonntag Nachmittag planmäßig und ohne Zwischenfälle in seinem Bestimmungsort angekommen. Das Uran war am Samstag an Bord des amerikanischen Frachters "Andromeda" im nordwestpolnischen Hafen Szczecin /Stettin eingetroffen. Danach war die Fracht, die etwa ein Drittel der für den zweiten Reaktorblock des AKW´s Temelin benötigten Brennstäbe enthielt, auf einen Zug verladen und auf einer geheim gehaltenen Streckenführung über Polen und Mähren bis zum südböhmischen Meiler transportiert worden. Umweltschützer kritisierten, dass die Öffentlichkeit nicht über den Transport informiert worden war. In den kommenden zwei bis drei Jahren sollen Berichten zufolge regelmäßig Uranbrennstäbe über Polen nach Temelin gebracht werden. Umweltgruppen befürchten vor allem Gefahren durch den Rücktransport gebrauchter Brennelemente auf der gleichen Strecke." (radio.cz)
"Der mit den Brennelementen für das AKW Temelin beladene Zug ist am Sonntag Nachmittag planmäßig und ohne Zwischenfälle in seinem Zielort angekommen. Der Grund dafür war ganz simpel: sowohl die Streckenführung als auch die Durchfahrtszeiten unterlagen strengster Geheimhaltung! Deshalb war auch nur ganz wenigen Leuten bekannt, dass das Uran an Bord des amerikanischen Frachters 'Andromeda' am Samstag im nordwestpolnischen Hafen Szeczecin/Stettin eingetroffen und danach auf die bereitstehenden Eisenbahnwaggons umgeladen war. Selbst der Stadtpräsident von Stettin hatte nach eigenen Angaben erst am Vortag von der uranhaltigen Fracht erfahren. Dieses Vorgehen erinnere an die Zeiten der kommunistischen Volksrepublik, kritisierte der ehemalige Umweltminister Radoslaw Gawlik im polnischen Rundfunk." (radio.cz)
Laut eines Berichtes auf pecina.cz am 21.04.01 hatten deutsche Behörden zuvor die Durchfahrt des Atomtransportes aus Stettin über deutsches Staatsgebiet nach Temelin verweigert: "...the German authorities did not authorise the train to travel through Germany...".
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Ergänzungen