„Hallo Schwarzfahrer, bitte aussteigen"
Liebe Leute, liebe Fahrgäste, geehrte Schwarzfahrer passt auf.
Neuartige Razzia in der U-Bahn, Razzia im Nachtbus, aber nicht mit uns!
Neuartige Razzia in der U-Bahn, Razzia im Nachtbus, aber nicht mit uns!
Razzia im öffentlichen Nahverkehr, meint systematische Kontrolle einer kompletten Bahn, Bus.
Und das läuft so:
Die Bahn fährt eine Haltestelle an, 15-20 Uniformierte stürmen die Bahn, andere Kontrollööre bewachen den Ausgang, Schwarzfahrer müssen sofort aussteigen, Personalien werden aufgenommen, Strafzettel werden verteilt, wegrennen unmöglich.
Die ganze Aktion wird von Polizei und Bahn-Polizei bewacht und unterstüzt. Erst wenn jeder kontrolliert wurde, darf die Bahn weiter fahren.
Wut ist meine Reaktion. Wut ist unsere Reaktion.
Fahrpreise sind doch sowieso ungerecht, weil Nahverkehr durch Steuergeld und so durch Volkseigentum entstanden ist, außerdem viel zu hoch.
Es ist unsere Straße und jeder muss nunmal von A nach B, Mobilität ein Grundbedürfniss.
Naja, Wut ist gut, Aktion aber besser.
Das nächste mal stören wir die Audienz am Bahnsteig und du sei bitte dabei:
Kontrollen so wie beschrieben verlaufen in beiden Fahrtrichtungen. Also ganz einfach. Bist du durch die Kontrolle durch, steige nächste Haltestelle aus. Und rein in die entgegenkommende Bahn, die schnurstracks in die Kontrolle fährt und
„Warnung“ gebrüllt:
„Hallo Schwarzfahrer, sofort aussteigen, nächste Haltestelle ist Razzia“
Ja so einfach geht es, so einfach ist Solidarität im Alltag, mit unglaublicher Konsequenz. Auf die schnelle können so hunderte von € den gierigen Investoren des Nahverkehrs durch die Lappen gehen. Macht jeder mit, sind solche Kontrollen bald „unwirtschaftlich“.
Nur Haare sträubend musste ich zudem beobachten, wie anwesende Polizeibeamte, die Gelegenheit nutzen und am Freitag Abend an der Haltestelle „Türlenstraße“ in Stuttgart, Fahrgäste, gleich an Ort und Stelle, in aller Öffentlichkeit filzten (Taschen leeren, an die Wand und Beine breit).
Auch die Fahrkarten Kontrollööre nutzen die Gelegenheit um ihrer sadistischen Ader freien Lauf zu lassen. Es wurden Fragen gestellt die das Ziel einer einfachen Fahrkarten Kontrolle, weit verfehlten.
Auch wurden „Schwarzfahrer“ unerlaubt, von Kontrollöören am Ärmel festgehalten, bis die Polizei, davor stand.
Meine Wut, auf der dieser Artikel basierte, kostet 50€. Bitte seid solidarisch, warnt die Leute, holt meine 50€ zurück, nehmt sie der gierigen Bahn und spart sie für bessere Zwecke.
Sagt es allen weiter und warnt „Schwarzfahrer“.
Legt gültige Fahrkarten, wenn ihr sie nicht mehr braucht, vor einen Automaten auf den Boden. Seid kreativ, es gibt viele Wege das System von Ausbeutung und Ausschluss zu schwächen. Seit solidarisch, denkt an die Anderen und stört Fahrkarten Kontrollen in denen sich Schwarzfahrer wie Schwerverbrecher fühlen.
Und das läuft so:
Die Bahn fährt eine Haltestelle an, 15-20 Uniformierte stürmen die Bahn, andere Kontrollööre bewachen den Ausgang, Schwarzfahrer müssen sofort aussteigen, Personalien werden aufgenommen, Strafzettel werden verteilt, wegrennen unmöglich.
Die ganze Aktion wird von Polizei und Bahn-Polizei bewacht und unterstüzt. Erst wenn jeder kontrolliert wurde, darf die Bahn weiter fahren.
Wut ist meine Reaktion. Wut ist unsere Reaktion.
Fahrpreise sind doch sowieso ungerecht, weil Nahverkehr durch Steuergeld und so durch Volkseigentum entstanden ist, außerdem viel zu hoch.
Es ist unsere Straße und jeder muss nunmal von A nach B, Mobilität ein Grundbedürfniss.
Naja, Wut ist gut, Aktion aber besser.
Das nächste mal stören wir die Audienz am Bahnsteig und du sei bitte dabei:
Kontrollen so wie beschrieben verlaufen in beiden Fahrtrichtungen. Also ganz einfach. Bist du durch die Kontrolle durch, steige nächste Haltestelle aus. Und rein in die entgegenkommende Bahn, die schnurstracks in die Kontrolle fährt und
„Warnung“ gebrüllt:
„Hallo Schwarzfahrer, sofort aussteigen, nächste Haltestelle ist Razzia“
Ja so einfach geht es, so einfach ist Solidarität im Alltag, mit unglaublicher Konsequenz. Auf die schnelle können so hunderte von € den gierigen Investoren des Nahverkehrs durch die Lappen gehen. Macht jeder mit, sind solche Kontrollen bald „unwirtschaftlich“.
Nur Haare sträubend musste ich zudem beobachten, wie anwesende Polizeibeamte, die Gelegenheit nutzen und am Freitag Abend an der Haltestelle „Türlenstraße“ in Stuttgart, Fahrgäste, gleich an Ort und Stelle, in aller Öffentlichkeit filzten (Taschen leeren, an die Wand und Beine breit).
Auch die Fahrkarten Kontrollööre nutzen die Gelegenheit um ihrer sadistischen Ader freien Lauf zu lassen. Es wurden Fragen gestellt die das Ziel einer einfachen Fahrkarten Kontrolle, weit verfehlten.
Auch wurden „Schwarzfahrer“ unerlaubt, von Kontrollöören am Ärmel festgehalten, bis die Polizei, davor stand.
Meine Wut, auf der dieser Artikel basierte, kostet 50€. Bitte seid solidarisch, warnt die Leute, holt meine 50€ zurück, nehmt sie der gierigen Bahn und spart sie für bessere Zwecke.
Sagt es allen weiter und warnt „Schwarzfahrer“.
Legt gültige Fahrkarten, wenn ihr sie nicht mehr braucht, vor einen Automaten auf den Boden. Seid kreativ, es gibt viele Wege das System von Ausbeutung und Ausschluss zu schwächen. Seit solidarisch, denkt an die Anderen und stört Fahrkarten Kontrollen in denen sich Schwarzfahrer wie Schwerverbrecher fühlen.
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Ergänzungen
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Nicht nur in Berlin...
Berlin?
In vielen Orten wird man in der Bahn über Monitore mit Werbung zugeschissen. Wenn das schon sein muss, warum wird dann nicht der komplette Verkehr über Werbung finanziert, und jeder kann umsonst fahrn? Bei den aktuellen Preisen hat man es fast verdient statt Werbung den neuesten Kinofilm in der Bahn zu sehn...
ebenso auf der strecke köln bonn linie 18...
gleiches ebenfalls auf den s-bahn-strecken köln-düsseldorf und im gesamten ruhrpott.
hoch die a(narchistisch-)soziale-solidarität!
Auch eine Möglichkeit...
Wer einen Studentenausweis, Jobticket oder anderes Ticket im Abo der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) besitzt, kann im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) nach 19 Uhr und am Wochenende eine Person kostenlos mitnehmen. Leider wird diese Möglichkeit viel zu selten genutzt. Mit dieser Kampagne wollen wir das ändern.
Menschen, die über ein entsprechendes Ticket verfügen, können den Bahntrampen-Button tragen und damit zeigen, dass sie eine andere Person mitnehmen können.
"Ich nehm' JedeN mit!"
Mitfahrbuttons sind praktische Solidarität
Solidarität
Viele Menschen können auf ihrem Job-, Monats- oder Semesterticket jemanden mitnehmen. Und nicht nur Freunde und Bekannte sondern auch Menschen, für die der Fahrscheinpreis viel Geld ist – doch dies wird viel zu wenig genutzt. Mit den Mitfahrbuttons kann das geändert werden.
2,30€ für ein Einzelticket sind viel Geld. Zum Beispiel sind für Menschen, die von Hartz IV leben, 19,20€ monatlich für Mobilität vorgesehen. Das reicht gerade für einmal in der Woche in die Stadt und zurück.
Umweltschutz
U-Bahn fahren produziert 10g CO2 pro Person und Kilometer - im Vergleich zu 142g beim Auto. Bus und Bahn zu benutzen ist also gut für die Umwelt.
Trotzdem benutzten im letzten Jahr weniger Menschen öffentliche Verkehrsmittel als im Vorjahr, auch wegen der gestiegenen Fahrpreise. Konsequenter Klimaschutz und hohe Fahrpreise für den öffentlichen Nahverkehr sind nicht miteinander vereinbar.
Illegalisierte
Beim Schwarzfahren erwischt zu werden ist immer unangenehm. 40 Euro Bußgeld, im schlimmsten Fall gibt es eine Anzeige.
Für manche von uns sind die Folgen aber viel dramatischer: Illegalisiert hier lebenden Menschen droht bei einer Fahrscheinkontrolle die Abschiebung. Geduldete können durch eine folgende Anzeige ihr Aufenthaltsrecht verlieren. In Köln werden in letzter Zeit Fahrscheinkontrollen immer häufiger direkt mit Polizeibegleitung durchgeführt, was die Risiken für Menschen mit unsicherem Aufenthaltstatus noch vergrößert. Auch hier ist praktische Solidarität gefragt.
Umsonst
Natürlich ist es mit dem geschickten Nutzen der bestehenden Mitfahrmöglichkeiten nicht getan. Wir brauchen endlich den Öffentlichen Nahverkehr zum Nulltarif. So könnten noch mehr AutofahrerInnen von der Straße geholt und noch mehr Menschen ohne Geld die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Dann würden auch die schikanösen Kontrollen wegfallen. Umweltschutz heißt nicht immer nur verzichten –
Reclaim The Tube!
Text von und mehr Informationen unter:
www.bahntrampen.de
Köln Bonn / Line 18 / 16 / 63 / 68
Mein krassesstes Erlebnis war eine Truppe von ziemlich angeheiterten Rentnerinnen, die das mit den Tickets offenkundlich verpeilt hatten - die wurden mitten in der Pampa im Niemandsland zwischen Köln und Bonn aus der letzten an diesem Abend fahrenden "U-"Bahn gezogen mit dem Hinweis, dass ja später noch eine fährt.
Köln
Weiterhin sind die U-Bahnen im Innenstadtbereich besonders an den Wochenenden immer wieder von solchen überfallartigen Razzien betroffen.
Dass schöne hierbei ist, das weder Bahn noch KVB aufgrund von angeblichen Personalsmangel auf abgelegenen Stationen über Personal verfügt, aber dann am Wochenenden partywütigen Jugendlichen auf den Nerv geht.
Ach ja und nochmal zur Info für alle, da ich selbst bei dem Verein arbeite, Ihr seid nicht verpflichtet Euch gegenüber eines Verkehrbediensteten auszuweisen oder Daten über Euch Preis zu geben.
Weiterhin darf man Euch nur festhalten, wenn Gefahr im Verzug besteht. Also weglaufen dürft Ihr, denn wenn man Euch noch nicht nachgewiesen hat, dass Ihr schwarz gefahren seid, besteht noch keinerlei Straftatbestand und somit könnt Ihr gehen. Ihr seid zwar verpflichtet Euren Fahrausweis zu zeigen, aber wenn man dringend aussteigen muss? ;-)
Oft ist es so, dass die Kollegen Euch danna us dem Zug folgen und auf dem Bahnsteig oder an der Bushalte auf das Ticket bestehen, aber da Ihr in diesem Moment kein Fahrgast mehr seid, habt Ihr auch keinerlei Verpflichtungen gegenüber dem jeweiligen Verkehrsunternehmen.
EInzige Ausnahme ist die U-Bahn, da muss man vielerorts auch schon für den Aufenthalt in den Bahnhöfen ein Ticket besitzen.
Ergo Kontrolettis haben keinerlei Recht Euch gegenüber und wenn sie auch so selbstbewußt rüberkommen, Ihr seid in 95% im Recht ;-) Es sei denn die Grünen kommen als Verstärkung.
In Berlin
@ Author&Kölna
Jedermann-Festnahme
Vorsicht mit Ticketweitergabe
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Richtig Volkseigentuhm! — unwichtig
@unwichtig — Berliner
q Unwichtig — Anarcho
@ Unwichtig — Anarcho
Bewegungsfreiheit — Dr. Schwarz
critical whiteness relexion — reflAct
Alternative — Jubidubi
Eine gute Idee — punk82
@critical whiteness relexion — lauretta
Ach Du Schande.. — Kapitalist
Antifa? — redside
Ach Du Schande.. — Kapitalist
berlin berlin — berlineris
GEBT ANDEREN EURE TICKETS — hvv-hasser
in Hannover voll oft — freebse
Richtig so! — Fahrgast
Noch ein Tip — a
@www.bahntrampen.de — TXC
Rowdies — Beobachter
Schwarzfahren ist asozial — Jakob
rowdie kommentar — Huligen
STUTTAGERTER NORMALITÄT — mensch
@mensch — TXC
bahnfahrer — kölna
...die Philosophie des Schwarzfahrens — ich
Berlin — n.n.
@kölna — ...