Boykott von Studiengebühren läuft noch
An der Universität Münster läuft derzeit ein Boykott von Studiengebühren. Vor einem Jahr hatten die Studierenden bereits einmal einen Boykottversuch gestartet, damals nahmen etwa 3500 Studierende daran teil. Die Studiengebührensituation an der Uni Münster ist nach wie vor unsicher. Der bisherige Beschluss auf Erhebung von 275 Euro Studiengebühren war auf zunächst zwei Jahre befristet. Bevor die erneute Debatte in Münster also wieder losgeht, setzen die Studierenden einmal mehr ein deutliches Zeichen der Ablehnung der Gebühren.
Wie der Homepage des AStA zu entnehmen ist, haben bereits 752 Studierende auf ein Treuhandkonto überwiesen, Tendenz steigend. (siehe auch Grafik unten) Insgesamt 7500 Studierende sind notwendig, damit der Boykott weiter fortgeführt wird (bereinigt um die Zahl der nichtzahlenden Promoventen. Stichtag für die letztmöglichen Eingänge ist der 17. Juli in einer Woche. Die Eindrücke im Gespräch mit den Studierenden sind unterschiedlich. Viele wissen in diesem Jahr bereits genau Bescheid über den Boykott und fragen tatsächlich nur noch nach der Kontonummer. Auch weiterhin gibt es jedoch Studierende die einem Boykott grundsätzlich kritisch gegenüber stehen oder ihn ablehnen.
Studiengebührenkredite
Ein erst kürzlich veröffentlichter Bericht des Rektorates weist die Zahl derjenigen, die auf einen Kredit der NRW-Bank zugreifen mit etwa 7 Prozent aus. Diese Zahl erscheint sehr gering vor allem vor dem Hintergrund, dass deutlich mehr Studierende am Ende ihres Studiums unter die Kappungsgrenze des BAföGs fallen und damit im Nachhinein befreit würden. Ein eindeutiger Hinweis auf die abschreckende Wirkung von Studiengebührenkrediten. Auch macht diese Zahl erneut deutlich, dass der Ausfallfond für die landeseigene Bank trotz Senkung deutlich zu hoch angesetzt ist. In Münster baut sich die Bank für dieses Geld nun ein neues Verwaltungsgebäude. Auch die Zahl der von Studiengebühren befreiten Studierenden liegt mit 6,5 Prozent nicht sehr hoch. Ein Großteil dieser Studierenden ist noch durch Übernahme der alten Studienkontenregelungen befreit.
wie geht's weiter...
Der auf zwei Jahre befristete Beschluss der Universität Münster zur Einführung von Studiengebühren in Höhe von 275 Euro läuft im kommenden Wintersemester aus. Es bahnt sich also eine erneute Debatte um die Sinnhaftigkeit und Höhe der Gebühren an. Während die Rektorin bereits angekündigt haben soll, dass es wohl eine Erhöhung geben wird, gibt es auch Gegenstimmen. Prof. Boos, Senatsmitglied und Studiengebührengegner äußerte anlässlich eines Berichtes im Senat der Uni Münster, dass von 6 Mio. Euro aus Landesmitteln mehr für die Studierenden ankämen, als von 8 Mio. Euro der Studierenden. Der Rest des Geldes verschwinde in Verwaltung und Ausfallfond. Der weitere Verlauf der Debatte wird auch vom Ausgang der Senatswahlen an der Uni Münster abhängen, welcher Ende der Woche bekannt gegeben wird.
Studiengebührenkredite
Ein erst kürzlich veröffentlichter Bericht des Rektorates weist die Zahl derjenigen, die auf einen Kredit der NRW-Bank zugreifen mit etwa 7 Prozent aus. Diese Zahl erscheint sehr gering vor allem vor dem Hintergrund, dass deutlich mehr Studierende am Ende ihres Studiums unter die Kappungsgrenze des BAföGs fallen und damit im Nachhinein befreit würden. Ein eindeutiger Hinweis auf die abschreckende Wirkung von Studiengebührenkrediten. Auch macht diese Zahl erneut deutlich, dass der Ausfallfond für die landeseigene Bank trotz Senkung deutlich zu hoch angesetzt ist. In Münster baut sich die Bank für dieses Geld nun ein neues Verwaltungsgebäude. Auch die Zahl der von Studiengebühren befreiten Studierenden liegt mit 6,5 Prozent nicht sehr hoch. Ein Großteil dieser Studierenden ist noch durch Übernahme der alten Studienkontenregelungen befreit.
wie geht's weiter...
Der auf zwei Jahre befristete Beschluss der Universität Münster zur Einführung von Studiengebühren in Höhe von 275 Euro läuft im kommenden Wintersemester aus. Es bahnt sich also eine erneute Debatte um die Sinnhaftigkeit und Höhe der Gebühren an. Während die Rektorin bereits angekündigt haben soll, dass es wohl eine Erhöhung geben wird, gibt es auch Gegenstimmen. Prof. Boos, Senatsmitglied und Studiengebührengegner äußerte anlässlich eines Berichtes im Senat der Uni Münster, dass von 6 Mio. Euro aus Landesmitteln mehr für die Studierenden ankämen, als von 8 Mio. Euro der Studierenden. Der Rest des Geldes verschwinde in Verwaltung und Ausfallfond. Der weitere Verlauf der Debatte wird auch vom Ausgang der Senatswahlen an der Uni Münster abhängen, welcher Ende der Woche bekannt gegeben wird.
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Ergänzungen
15.07 Bildungsdemo in HH 15 Uhr Uni Campus
Am Dienstag den 15.07 wird es vom Hamburger Uni-Campus eine
Bildungsdemo mit dem Motto
"Trotz Schwarz-Grün und alledem: Gebührenfrei!"
geben!
Und danach geht’s zum Haushaltsausschuss, in dem
der faule Kompromiss zu den Studiengebühren verhandelt
werden soll.
Kommt zahlreich und lasst es krachen !!!
…and remember Hessen!!
17. Juli in Bochum
no justice. no peace. fight tuition fees.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Jeder kann es schaffen ;-) — Till Timmermann