Naziladen in Demmin
Vor kurzem eröffnete in der Clara-Zetkin Straße in Demmin ein Esoterikgeschäft, das auch Artikel der rechten Modemarke „Thor Steinar“ verkauft. Schon an der Ladentür des Geschäfts „Körper-Geist-Seele“ weist ein geschnitztes Holzschild auf den Vertrieb der Marke hin, deren aktuelle Kollektion im hinteren Ladenraum erhältlich ist.
Vor kurzem eröffnete in der Clara-Zetkin Straße in Demmin ein Esoterikgeschäft, das auch Artikel der rechten Modemarke „Thor Steinar“ verkauft. Schon an der Ladentür des Geschäfts „Körper-Geist-Seele“ weist ein geschnitztes Holzschild auf den Vertrieb der Marke hin, deren aktuelle Kollektion im hinteren Ladenraum erhältlich ist.
„Thor Steinar“ ist eine Kleidungsmarke, die aus dem Umfeld der Neonazi- Szene produziert und vertrieben wird, die sich völkischer Symbolik mit NS-Bezug bedient und vor allem von Neonazis getragen wird. So prangt auf einigen Artikeln offen Werbung für das schwedische Rechtsrock Label „Ultima Thule“. Andere Kleidungsstücke tragen den Aufdruck „Nordmark“, der Name eines Arbeitserziehungslagers der SS im Nationalsozialismus. Bundesweites Aufsehen erregte „Thor Steinar“ 2004 als in einigen Bundesländern das damalige Firmenlogo aufgrund der Nähe zu nationalsozialistischen Symbolen verboten wurde.
„Dennoch sind die rechten Botschaften so codiert, dass sie nicht gleich jede/r erkennt“, erklärt Sebastian Schmidt, Pressesprecher der Antifaschistischen Aktion Greifswald, „Neonazis versuchen so, ihren rechten Lifestyle in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren.“ Auch in Demmin versuchen Neonazis zunehmend öffentliche Räume für sich zu besetzen. Das belegen nicht nur rechte Schmierereien, die vor kurzem an mehreren Orten in Demmin und Umgebung aufgetaucht sind (siehe Anhang), auch Übergriffe auf linke Jugendliche wie auf dem diesjährigen Peenefest sind Beweis für das zunehmend selbstbewusstere Auftreten der rechten Szene.
„Dem muss etwas entgegengesetzt werden. Wir fordern die Ladeninhaberin auf, „Thor Steinar“ aus dem Sortiment zu nehmen.“, so Sebastian Schmidt weiter, „Ansonsten muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, wissentlich und willentlich Neonazis zu unterstützen.“
„Thor Steinar“ ist eine Kleidungsmarke, die aus dem Umfeld der Neonazi- Szene produziert und vertrieben wird, die sich völkischer Symbolik mit NS-Bezug bedient und vor allem von Neonazis getragen wird. So prangt auf einigen Artikeln offen Werbung für das schwedische Rechtsrock Label „Ultima Thule“. Andere Kleidungsstücke tragen den Aufdruck „Nordmark“, der Name eines Arbeitserziehungslagers der SS im Nationalsozialismus. Bundesweites Aufsehen erregte „Thor Steinar“ 2004 als in einigen Bundesländern das damalige Firmenlogo aufgrund der Nähe zu nationalsozialistischen Symbolen verboten wurde.
„Dennoch sind die rechten Botschaften so codiert, dass sie nicht gleich jede/r erkennt“, erklärt Sebastian Schmidt, Pressesprecher der Antifaschistischen Aktion Greifswald, „Neonazis versuchen so, ihren rechten Lifestyle in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren.“ Auch in Demmin versuchen Neonazis zunehmend öffentliche Räume für sich zu besetzen. Das belegen nicht nur rechte Schmierereien, die vor kurzem an mehreren Orten in Demmin und Umgebung aufgetaucht sind (siehe Anhang), auch Übergriffe auf linke Jugendliche wie auf dem diesjährigen Peenefest sind Beweis für das zunehmend selbstbewusstere Auftreten der rechten Szene.
„Dem muss etwas entgegengesetzt werden. Wir fordern die Ladeninhaberin auf, „Thor Steinar“ aus dem Sortiment zu nehmen.“, so Sebastian Schmidt weiter, „Ansonsten muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, wissentlich und willentlich Neonazis zu unterstützen.“
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Ergänzungen
investigate thor steinar
Name des Ladeninhabers
Hä?
@Hä
"Besonders in schwedischen Medien wird Ultima Thule als rechtsextreme Band dargestellt, seit eine der ersten CDs von Ultima Thule durch eine rechtsextreme Organisation finanziert und von Bert Karlsson, einem rechtsgerichteten Politiker und Plattenfirma-Besitzer, produziert wurde[1]. Von diesen Vorwürfen versuchen sich die Mitglieder heute zu distanzieren und beteuern, mit derartigem Gedankengut nie etwas zu tun gehabt zu haben. Die Band hat sich selbst mehrfach gegen rechte Gewalt und Rassismus ausgesprochen, bezeichnet sich aber als nationalistisch[2].
Die Erklärungsversuche der Band werden jedoch von linksgerichteten Gruppierungen mit Verweis auf vielfache gemeinsame Konzerte mit anderen neonazistischen Musikgruppen in Schweden und der Beisteuerung eines Songs für den „White-Resistance-Sampler Vol.1“ als unglaubwürdig zurückgewiesen.
Für problematisch oder zumindest missverständlich wird auch die im Jahre 2000 erschienene Single „Herrlich Hermannsland“, auf welcher sich explizit für deutsche Fans Interpretationen zweier alter Lieder in deutscher Sprache finden, gesehen. Im Booklet ist neben zahlreichen Fotos von Wehrmachtsoldaten der Satz „Diese beiden Lieder sind fast 200 Jahre alt und sollen alle daran erinnern, dass eure Geschichte lange vor 1933 begann und nicht 1945 endete“ abgedruckt[3].
[...]
Die Band betreibt ihren eigenen Musikverlag „Ultima Thule Records“ und hat verschiedenen skandinavischen Bands (z.B. Hel, Glittertind, Dagaz) zu Bekanntheit und Erfolg verholfen. Einem im Jahre 1993 von Ultima Thule gegründeten Wikinger-Club traten bis heute mehr als 5000 Personen bei."
Quelle des Artikels
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@mods — Einfacher Text oder HTML?
gegenaktion geplant?? — willow