1.Mai-Fotos: Randale - Bambule - Rütlischule!
Am 1. Mai 2006 wurde das von der Polizei in Kreuzberg 36 verhängte Demonstationsverbot durchbrochen.
Demonstrationsverbot am 1.Mai in Kreuzberg 36 durchbrochen
(Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Es ist gestattet, sie in alternativen Medien unter vollständiger Quellenangabe zu verwenden.)
Am 1. Mai 2006 wurde das von der Polizei in Kreuzberg 36 verhängte Demonstationsverbot durchbrochen. Um 18 Uhr startete am Oranienplatz eine unangemeldete Demo an der sich mehrere hundert Menschen beteiligten. Der Demozug lief mit einem Fronttransparent auf dem zu lesen war "KEIN KRIEG - KEIN HARTZ - KEIN DEMOVERBOT 1.MAI - STRASSE FREI!", einigen Seitentransparenten und Fahnen durch den Kreuzberger Oranien-Kiez, wo an diesem Tag seit 2004 das vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Polizeidirektion 5 und der Bezirksverordnetenversammlung unterstütze "Myfest" stattfindet. Schon im Vorjahr 2005 zeigte sich, dass das Myfest dazu initiiert wurde, um die traditionellen politische(n) Demonstration(en) aus dem Kiez herauszudrängen und einen Vorwand für ein Demonstrationsverbot zu haben. Wie auch im Jahr 2005 wurde am 1. Mai in Kreuzberg 36 demonstriert - auch wenn die Polizei es verboten hat und im Vorfeld via bürgerlicher Presse ein Droh-Szenario gegen DemonstrantInnen erzeugt hat. Dem Demozug schlossen sich mehrere Myfest-Feiernde an, auch einige Grüsse von Myfest DJs/MCs (z.B. "Wir grüssen die Freie ArbeiterInnen Union!" aufgrund einer mitgeführten Fahne der FAU) waren zu vernehmen. Somit zeigte sich, dass weder die Myfest-Feiernden als Gesamtheit gegen die Demonstration sind (eher war eine größtenteils positives Verhältnis zu erkennen) noch die Auftretenden KünstlerInnen, sie werden lediglich als Masse von den OrganisatorInnen für deren politischen Zwecke missbraucht. Natürlich gab es auch ablehnende Reaktionen, von Menschen deren offensichtliches Interesse es war, am ersten Mai ungestört zu feiern und Musik zu hören. (Warum man dazu aber ausgerechnet nach Kreuzberg kommt ist mir nicht ganz klar.) Nun aber zurück zur Demo: Die Demo lief wie gesagt durch das Myfest, es wurden folgende Parolen skandiert "Erster Mai - Strasse frei - Nieder mit der Polizei!", "Nie, nie, nie wieder Deutschland!", "Hoch die internationale Solidarität!", "Allerta, allerta Antifascista!", einige Personen waren vermummt, teilweise wurden im vorderen Teil Ketten gebildet. Nach einiger Zeit wurden die Zivilpolizisten, die in die Demo "einsickerten" immer mehr und gaben sich durch grüne Überziehwesten zu erkennen. Festnahmen wurden allerdings während dieser Demo nicht getätigt. Die Demo bewegte sich auf das Fest am Mariannenplatz, wo sie sich selbst rasch auflöste, um somit ein Ergreifen von potentiellen InitiatorInnen durch die Polizei zu verhindern. Viele waren allerdings der Meinung, dass die Demo zu früh beendet wurde.
Somit wurde um ca 20.30 Uhr eine erneute unangemeldete Demo durch das Myfest durchgeführt. Hierbei waren ähnliche Parolen wie bei der vorherigen Demo zu vernehmen. Die TeilnehmerInnen setzten sich aus Kreuzberger und Neuköllner Kiez-Jugendlichen ("Randale - Bambule - Rütlischule!"), Punks, Alt- und Jungautonomen, Antifas, Anarchos, Maos und anderen Kommies zusammen. Es wurde neben Fahnen ein Fronttransparent mit der Parole "Myfest ist scheiße - Für einen revolutionären 1. Mai!" getragen, die Stimmung war deutlich aggressiver, es wurde sehr schnell gelaufen, einige Teilnehmer begannen damit, Flaschen zu werfen. Dem Plan eines befriedeten Kiezes am 1. Mai sollte ein Strich durch die Rechnung gemacht werden und Randale "angezettelt" werden. Nach einige Runden durch das Myfest stoss die Demospitze am Heinrichplatz auf die dort wartende Polizei, die sofort mit Flaschen angegriffen wurde. Hierbei entwickelte sich ein kleiner Riot, es kam zu Festnahmen. Auf der Oranienstrasse wurde ein Feuer entzündet, Krawall-Aktionen dehnten sich nur unwesentlich aus. Während die Bands auf den Bühnen weiter spielten, kam es zu weiteren Festnahmen.
Insgesamt kann das zweimalige Durchbrechen des Demoverbotes als Erfolg für die radikale Linke und Kiez-Jugendlichen gewertet werden, die Tatsache, dass die Krawallen nur in geringem Maße stattfanden, als Erfolg für die Polizei-Strategie sich uniformiert weitestgehend zurückzuhalten und stattdessen massiv Zivis (Polizeibeamte in Zivil) einzusetzen. Das Myfest hat seinen Zweck, die Demonstationen am 1. Mai in Kreuzberg 36 zu verhindern nicht erreicht.
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Am 1. Mai 2006 wurde das von der Polizei in Kreuzberg 36 verhängte Demonstationsverbot durchbrochen. Um 18 Uhr startete am Oranienplatz eine unangemeldete Demo an der sich mehrere hundert Menschen beteiligten. Der Demozug lief mit einem Fronttransparent auf dem zu lesen war "KEIN KRIEG - KEIN HARTZ - KEIN DEMOVERBOT 1.MAI - STRASSE FREI!", einigen Seitentransparenten und Fahnen durch den Kreuzberger Oranien-Kiez, wo an diesem Tag seit 2004 das vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Polizeidirektion 5 und der Bezirksverordnetenversammlung unterstütze "Myfest" stattfindet. Schon im Vorjahr 2005 zeigte sich, dass das Myfest dazu initiiert wurde, um die traditionellen politische(n) Demonstration(en) aus dem Kiez herauszudrängen und einen Vorwand für ein Demonstrationsverbot zu haben. Wie auch im Jahr 2005 wurde am 1. Mai in Kreuzberg 36 demonstriert - auch wenn die Polizei es verboten hat und im Vorfeld via bürgerlicher Presse ein Droh-Szenario gegen DemonstrantInnen erzeugt hat. Dem Demozug schlossen sich mehrere Myfest-Feiernde an, auch einige Grüsse von Myfest DJs/MCs (z.B. "Wir grüssen die Freie ArbeiterInnen Union!" aufgrund einer mitgeführten Fahne der FAU) waren zu vernehmen. Somit zeigte sich, dass weder die Myfest-Feiernden als Gesamtheit gegen die Demonstration sind (eher war eine größtenteils positives Verhältnis zu erkennen) noch die Auftretenden KünstlerInnen, sie werden lediglich als Masse von den OrganisatorInnen für deren politischen Zwecke missbraucht. Natürlich gab es auch ablehnende Reaktionen, von Menschen deren offensichtliches Interesse es war, am ersten Mai ungestört zu feiern und Musik zu hören. (Warum man dazu aber ausgerechnet nach Kreuzberg kommt ist mir nicht ganz klar.) Nun aber zurück zur Demo: Die Demo lief wie gesagt durch das Myfest, es wurden folgende Parolen skandiert "Erster Mai - Strasse frei - Nieder mit der Polizei!", "Nie, nie, nie wieder Deutschland!", "Hoch die internationale Solidarität!", "Allerta, allerta Antifascista!", einige Personen waren vermummt, teilweise wurden im vorderen Teil Ketten gebildet. Nach einiger Zeit wurden die Zivilpolizisten, die in die Demo "einsickerten" immer mehr und gaben sich durch grüne Überziehwesten zu erkennen. Festnahmen wurden allerdings während dieser Demo nicht getätigt. Die Demo bewegte sich auf das Fest am Mariannenplatz, wo sie sich selbst rasch auflöste, um somit ein Ergreifen von potentiellen InitiatorInnen durch die Polizei zu verhindern. Viele waren allerdings der Meinung, dass die Demo zu früh beendet wurde.
Somit wurde um ca 20.30 Uhr eine erneute unangemeldete Demo durch das Myfest durchgeführt. Hierbei waren ähnliche Parolen wie bei der vorherigen Demo zu vernehmen. Die TeilnehmerInnen setzten sich aus Kreuzberger und Neuköllner Kiez-Jugendlichen ("Randale - Bambule - Rütlischule!"), Punks, Alt- und Jungautonomen, Antifas, Anarchos, Maos und anderen Kommies zusammen. Es wurde neben Fahnen ein Fronttransparent mit der Parole "Myfest ist scheiße - Für einen revolutionären 1. Mai!" getragen, die Stimmung war deutlich aggressiver, es wurde sehr schnell gelaufen, einige Teilnehmer begannen damit, Flaschen zu werfen. Dem Plan eines befriedeten Kiezes am 1. Mai sollte ein Strich durch die Rechnung gemacht werden und Randale "angezettelt" werden. Nach einige Runden durch das Myfest stoss die Demospitze am Heinrichplatz auf die dort wartende Polizei, die sofort mit Flaschen angegriffen wurde. Hierbei entwickelte sich ein kleiner Riot, es kam zu Festnahmen. Auf der Oranienstrasse wurde ein Feuer entzündet, Krawall-Aktionen dehnten sich nur unwesentlich aus. Während die Bands auf den Bühnen weiter spielten, kam es zu weiteren Festnahmen.
Insgesamt kann das zweimalige Durchbrechen des Demoverbotes als Erfolg für die radikale Linke und Kiez-Jugendlichen gewertet werden, die Tatsache, dass die Krawallen nur in geringem Maße stattfanden, als Erfolg für die Polizei-Strategie sich uniformiert weitestgehend zurückzuhalten und stattdessen massiv Zivis (Polizeibeamte in Zivil) einzusetzen. Das Myfest hat seinen Zweck, die Demonstationen am 1. Mai in Kreuzberg 36 zu verhindern nicht erreicht.
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Ergänzungen
Lächerlich
ergänzung
fotos + bericht zu demos
Falschinformationen
Auf die Frage nach dem Sinn der Falschinformationen kann man keine rationale Antwort erwarten, die autoren stammen aus dem RIM/Autokom-Umfeld und die sind halt so drauf. Für sie ist das so eine Art "idelogischer Kampf" in einem fiktiven Krieg um die Köpfe.
Vernünftige Berichte vom 1.Mai sind hier zu finden:
Leider gab es nicht mehr Berichte... Was los? Habe doch überall welche mit Digicams gesehen?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Bericht — egal
Weltfremdes Geseier — ...
muss ausgefüllt werden) — muss ausgefüllt werden)
absolut — konterrevolutionär
Ende — Neu?
hey bulle — 113
Wat soll der Scheiß — Hase
Guten Morgen — echt spamming
Was ist Ergänzung was Meinung? — Toleranz
Fotos? — Unbekannt
Bild — Doku
ich kannn auf innenausschuss hinweisen — mündiger bürger
@ Dein Name — Lego
....... — ........
agentendasein? — agent
@Lego — Playmobil
Playmobil hat recht — Name
alles klar — TYP