Eindrücke aus Büren
Heute, am 3.10.2004, demonstrierten fast 600 Menschen gegen den Abschiebeknast in Büren. Die JVA Büren-Stöckerbusch ist der größte Abschiebeknast in Deutschland und ist seit dem 17.1. diesen Jahres 10 Jahre in Betrieb. Abgesehen von den Jahren 2002 und 2003 gab es seit Bestehen des Knastes jährlich die sogenannten "Büren-Demo". An diese 'Tradition' knüpften heute AntifaschistInnen, AntirassistInnen und MigrantInnen an. Ausdrücklich positiv zu bewerten ist die rege Beteiligung von MigrantInnen. (weitere Beiträge werden folgen.....)
Infos zur Demo gibt´s auf
http://www.aha-bueren.de
Infos zur Demo gibt´s auf
http://www.aha-bueren.de
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
ruckeln bis es kracht!
negativ
Insgesamt hätte die Demo lauter und voller sein müssen.
Die Musik war übringens auch nicht die beste (von Ausnahmen abgesehen)
redebeiträge
Verein Hilfe für Menschen in Abschiebehaft,
einem Bielefelder Rechtsanwalt,
einem ehemaligen Insassen der JVA Büren-Stöckerbusch,
Autonome Antifa [f] Frankfurt
die demo war scheiße
Auch gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss
Widerlicher Sprachgebrauch
Zitat: "Nur weil noch nicht alles solche alten, verbitterten und resignierten Hippiesäcke sind, müssen die Leute sich nicht, wenn sie zumindest symbolisch was machen wollen, von "eigenen" Leuten sich beleidigen lassen. Außerdem schien es auffällig, dass die Demoleitung wohl dafür gesorgt hatte, dass die Demospitzen nur aus alten Säcken über 40 bestanden."
Irgendwie könnte dieser Sprachgebrauch auch direkt vom Stammtisch in der Fascho-Kneipe kommen - so von wegen alte Hippiesäcke. Und hat der Jugendwahn jetzt auch die AntiFa vereinnahmt, wenn Leute oberhalb der 40 mal eben zu "alten Säcken" degradiert werden und gedanklich irgendwie aus bestimmten Zusammenhängen ausgeschlossen werden!?
Fragt etwas verwundert ein autonomer alter Sack
büren-aufkleber
bericht
@paco
dies ist, und ich habe es schon so oft gepostet, ein großes problem der linken: Zankereien innerhalb der eigenen reihen und intoleranz
wie kann es denn sein, dass wir uns gegenseitig zerfetzen und die alten (sorry, die älteren :-)) sich nicht herablassen wollen gespräche mit den jüngeren zu suchen?? Von nichts kann nichts kommen!! deshalb müssen die, die schon erfahrung haben, die jüngeren daran teilhaben lassen und nicht anfangen von wegen faschokneipen etc., was doch nur wieder quasi reprovoziert!
Wir müssen doch wieder größer werden und da fängt es an: Bei Toleranz innerhalb der Szene!
ich fand die demo trotz allem gut
ich fands gut das ich da war. nur weil die demoleitung verbietet einen zaun der polizei aufzumache, ist deswegen doch nicht die ganze demo scheiße. ich hab mich eh gefragt was das sollte. wenn da der zaun ist, ist da der zaun. ich fand ihn auch scheiße, aber die reaktion auf ihn kann doch nicht heißen "ey jo, jetzt machen wir den auf und dann kriegen wir prügel von der polizei und fühlen uns wieder mal total selbsbestätigt wie scheiße dieser staat ist." ist doch käse. so eine eskalation hätte keinem, und vor allem nicht den flüchtlingen im knast genutzt. höchstens, das die demo nächstes jahr verboten würde. also denkt mal drüber nach, ob ihr gegen den knast demonstriert habt und somit für die eingesperrten menschen dort, oder ob ihr da wart für randale, dann könnt ihr auch auf ein fußballspiel.
mehr bilder
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
und am... — antifa
rüttel-schüttel — _-__-__
Was gibts da noch groß zu sagen?! — Sunny
ADs auf Antira-Demo? — anti-imp
@anti-imp — lp
@anti-imp — lp