Berlin: Polizei schützt Naziaufmarsch
Mit etwa 1200 Neonazis ist die NPD heute ab 11.00 Uhr durch West-Berlin gezogen.
Gegen 10 Uhr fand eine Antifa-Kundgebung auf dem Theodor-Heuss-Platz statt. Rund um die Nazidemo ist es zu teilweise handfesten Rangeleien mit der Polizei gekommen. Der Aufmarsch konnte trotz einiger Bemühungen und teilweise entschlossenem Handeln nicht verhindert werden.
Gegen 10 Uhr fand eine Antifa-Kundgebung auf dem Theodor-Heuss-Platz statt. Rund um die Nazidemo ist es zu teilweise handfesten Rangeleien mit der Polizei gekommen. Der Aufmarsch konnte trotz einiger Bemühungen und teilweise entschlossenem Handeln nicht verhindert werden.
Erfahrungsbericht
Wir sammelten uns gegen 10.00 Uhr auf dem Theodor-Heuss Platz, wo eine Antifa-Kundgebung stattfinden sollte. Aufgrund der recht fortgeschrittenen Zeit und der zunehmenden Polizeipräsens entschieden wir uns mit vielen anderen, direkt an die Demostrecke der Nazis zu gehen. Viele Seitenstraßen waren hermetisch von der Polizei abgeriegelt. Allerdings wurde kurzerhand in einer Parralelstraße der Nazidemo eine Kundgebung angemeldet. Man konnte von hier aus direkt auf die Strecke der Nazis sehen. Allerdings waren auch hier Absperrgitter und massive Polizeikräfte vor Ort. Hier bekamen wir die Information, dass Antifas durch eine Blockadeaktion den S-Bahn Verkehr für 45 Minuten unterbrochen haben, wodurch viele Berliner Nazis den Auftaktort erst später erreichten. Als die Nazis auftauchten, wurden sie mit Sprechchören und Pfiffen begrüßt. Circa hundert Antifas haben dann versucht, über eine Nebenstraße auf die Strecke zu kommen. 20 Leute haben es geschafft, direkt an die Nasen heranzukommen. Hier gab es die ersten Rangeleien mit der Polizei, ich wurde ziemlich unsanft zu Boden geworfen. Festnahmen habe ich nicht beobachtet. Hier tachten auch vermummte Prügeleinheiten aus Bayern auf, die uns die Straße heruntertrieben. Die zweite Begegnung mit den Nazis gab es am Steubenplatz. hier war auch en Antifa-Lauti und ca 400 Antifas vor Ort. War ziemlich laut. Auf der Straße kam es wieder zu Rangeleien, ein Wasserwerfer und ein Räumpanzer fuhren auf. Die Nazis waren in Sicht- und Rufweite, mehrere Polizeireihen trennten uns jedoch. Sie wurden circa 10 Minuten mit Sprechchören und Antinaziliedern beschallt. Weiter ging es in Kleingruppen durch Nebenstraßen, wo man immer wieder die Nazis sehen konnte. Am Olympiastadion war dann kein Durchkommen mehr, alles war durch Prügeltrupps hermetisch abgeriegelt. Eine kleine Anekdote noch: Auf dem weg zum Olympiastadion durchquerten wir eine lange, sehr hügelige Waldstrecke querfeldein, mit teilweise sehr steilen Anstiegen. Verfolgt wurden wir von 30 Bullen aus einem anderen Bundesland, schwer behelmt, mit Schilden und Vollausrüstung. Sie kamen eine viertelstunde nach uns schnaufend an :-)
Fazit: Demo nicht verhindert, teilweise blockiert und gestört.
Trotzdem entschlossene und gut agierende Gegendemonstranten, leider zu viel Polizei, die auch sehr entschlossen, teilweise sehr brutal vorging!
Zur Stunde läuft die Revolutionäre 1. Mai demonstration in Kreuzberg!
Wir sammelten uns gegen 10.00 Uhr auf dem Theodor-Heuss Platz, wo eine Antifa-Kundgebung stattfinden sollte. Aufgrund der recht fortgeschrittenen Zeit und der zunehmenden Polizeipräsens entschieden wir uns mit vielen anderen, direkt an die Demostrecke der Nazis zu gehen. Viele Seitenstraßen waren hermetisch von der Polizei abgeriegelt. Allerdings wurde kurzerhand in einer Parralelstraße der Nazidemo eine Kundgebung angemeldet. Man konnte von hier aus direkt auf die Strecke der Nazis sehen. Allerdings waren auch hier Absperrgitter und massive Polizeikräfte vor Ort. Hier bekamen wir die Information, dass Antifas durch eine Blockadeaktion den S-Bahn Verkehr für 45 Minuten unterbrochen haben, wodurch viele Berliner Nazis den Auftaktort erst später erreichten. Als die Nazis auftauchten, wurden sie mit Sprechchören und Pfiffen begrüßt. Circa hundert Antifas haben dann versucht, über eine Nebenstraße auf die Strecke zu kommen. 20 Leute haben es geschafft, direkt an die Nasen heranzukommen. Hier gab es die ersten Rangeleien mit der Polizei, ich wurde ziemlich unsanft zu Boden geworfen. Festnahmen habe ich nicht beobachtet. Hier tachten auch vermummte Prügeleinheiten aus Bayern auf, die uns die Straße heruntertrieben. Die zweite Begegnung mit den Nazis gab es am Steubenplatz. hier war auch en Antifa-Lauti und ca 400 Antifas vor Ort. War ziemlich laut. Auf der Straße kam es wieder zu Rangeleien, ein Wasserwerfer und ein Räumpanzer fuhren auf. Die Nazis waren in Sicht- und Rufweite, mehrere Polizeireihen trennten uns jedoch. Sie wurden circa 10 Minuten mit Sprechchören und Antinaziliedern beschallt. Weiter ging es in Kleingruppen durch Nebenstraßen, wo man immer wieder die Nazis sehen konnte. Am Olympiastadion war dann kein Durchkommen mehr, alles war durch Prügeltrupps hermetisch abgeriegelt. Eine kleine Anekdote noch: Auf dem weg zum Olympiastadion durchquerten wir eine lange, sehr hügelige Waldstrecke querfeldein, mit teilweise sehr steilen Anstiegen. Verfolgt wurden wir von 30 Bullen aus einem anderen Bundesland, schwer behelmt, mit Schilden und Vollausrüstung. Sie kamen eine viertelstunde nach uns schnaufend an :-)
Fazit: Demo nicht verhindert, teilweise blockiert und gestört.
Trotzdem entschlossene und gut agierende Gegendemonstranten, leider zu viel Polizei, die auch sehr entschlossen, teilweise sehr brutal vorging!
Zur Stunde läuft die Revolutionäre 1. Mai demonstration in Kreuzberg!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ergänzung
ehrlich bleiben!
da waren uber 1500 nasen mit der tendenz in richtung 2000!!!
ich fass es nicht!!!
was ist mit der berliner antifa los???????
es waren nur 300 gegendemonstranten!!!!
was los?
wir sind übrigens auch ziemlich nahe rangekommen, doch leider hatten wir ein "nettes" zivigrüppchen übersehen, die uns dann durch irgend so ein vorstädtchen in einen wald jagten, wo wiederum bgs-leute ihre aufgabe ernst nahmen. als wir sie endlich abgeschüttelt hatten, versuchten wir es an einer anderen stelle noch mal, aber da war dann auch das letzte schlupfloch dicht - da standen einige einheiten und nahmen gerade ein paar radfahrer fest - aus irgend einen nicht ersichtlichen grund - so nach dem motto: sie dürfen hier nicht langfahren, bitte anhalten, sie dürfen hier nicht anhalten also nehmen wir sie jetzt mit.
uns wollten sie natürlich auch nicht durchlassen, wir bekamen einen platzverweis - sinnvoller weise war der einzige weg den wir überhaupt einschlagen konnten eben jener, aber zu irgend etwas anderem kamen sie nicht mehr, da auf einmal eine etwas grössere antifagruppe (ca. 150) angerannt kam und somit den weg freimachte...
nana wem ist es gelungen farbeutel zu werfen
Bist du Bulle oder Nazi?
Farbbeutelwerfer
ha ha ha antifa
Don´t feed the troll!
KEINEN FU?BREIT DEN FASCHISTEN! NICHT IN BERLIN; UND AUCH SONST NIRGENDWO!
SCHMEISST 3,4, VIELE FARBBEUTEL MIT SCHEISSE DRIN!
diese aktion hat wieder gezeigt, wie gut Faschisten und "Polischisten" zusammenarbeiten, die Faschos müssen sich die hände gar nicht an einem schmutzig machen, diese arbeit nimmt ihnen die polizei mit freude ab.
an die nazis, die sich auf indymedia rumtreiben: wenn ihr nächstes mal ein paar mehr antifas sehen wollt, lohnt ein blick hinter die 135 bullenabsperrungen, ohne die ihr keine 2 meter weit kommen würdet!!!!!!!!!
FRÜHAUFSTEHEN LOHNT SICH; RANKOMMEN IST MÖGLICH; MIT KREATIVITÄT KRIEGT MAN ALLES MIT DAHIN UND KANN MUNTER DRAUFLOS SCHMEISSEN !!!!!!!!!!!!!
Berlin 1. Mai 2003 - Zusammenstellung