A 20 in Paderborn
Pressemitteilung zur Demo am 20. August in Paderborn und einige Anmerkungen
Pressemitteilung des BDP-Infoladen Paderborn:
Demonstration gegen Polizeigewalt
Etwa 70 Menschen erinnerten an getöteten Globalisierungsgegner
Im Rahmen eines globalen Aktionstages, der von verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt getragen wurde, haben gestern Nachmittag etwa 70 GlobalisierungsgegnerInnen an Carlo Guiliani erinnert. Guiliani war am 20. Juli beim G8-Gipfel in Genua während einer Demonstration von einem Polizisten erschossen worden.
In dem Aufruf der Veranstalter, dem sich zahlreiche Paderborner Gruppen angeschlossen hatten, heißt es: „Der globale Widerstand gegen eine Politik, für die erst der Profit kommt und dann erst einmal lange gar nichts, ist einer Repression ausgesetzt, die in Genua eine, für die meisten von uns ungeahnte Brutalität an den Tag legte.“
Der Zug der DemonstrantInnen führte von der Polizeiwache an der Riemekestraße über die Bahnhofstraße zum Westerntor und von dort aus auf den Rathausplatz. Ein Redner kritisierte den Umgang der Polizei mit DemonstrantInnen in Genua, viele Verhaftete waren dort geschlagen und gefoltert worden. „Die Herrschenden gehen über Leichen, um ihre ungerechte Ordnung aufrecht zu erhalten.“ betonte er. Auf einer Zwischenkundgebung vor dem Arbeitsamt stellte ein anderer Sprecher den Zusammenhang der kapitalistischen Globalisierung mit Arbeitslosigkeit, der Streichung von Sozialleistungen und dem zunehmenden Druck auf Arbeitslose dar. Viele Länder müssten eine unsoziale Politik betreiben, um Kredite des Internationalen Währungsfonds zu erhalten. Er stellte aber auch klar: „Arbeitslosigkeit gehört notwendig zum Kapitalismus. Vollbeschäftigung ist nicht erwünscht.“ In der Westernstraße legte der Demozug eine Schweigeminute für Carlo Guiliani ein. Die Kundgebung endete gegen 19.00 Uhr vor dem Rathaus, wo die Menge noch einmal deutlich machte, dass ihr Protest auch in Zukunft weiter geht.
Anmerkungen: Es kamen in etwa so viele Leute wie erwartet, überwiegend in schwarz. Die PassantInnen waren z.T recht aufgeschlossen, lasen unser Flugblatt und hörten den Redebeiträgen zu. Vile waren in schwarz. in der Fußgängerzone fuhr der Lauti vor und rief: wer hat Angst vorm schwarzen Block? - die Demo: niemand! - und wenn er aber kommt? - und dann liefen wir das letzte Stück zum Rathaus. Alles in Allem erfolgreich und spaßig.
Demonstration gegen Polizeigewalt
Etwa 70 Menschen erinnerten an getöteten Globalisierungsgegner
Im Rahmen eines globalen Aktionstages, der von verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt getragen wurde, haben gestern Nachmittag etwa 70 GlobalisierungsgegnerInnen an Carlo Guiliani erinnert. Guiliani war am 20. Juli beim G8-Gipfel in Genua während einer Demonstration von einem Polizisten erschossen worden.
In dem Aufruf der Veranstalter, dem sich zahlreiche Paderborner Gruppen angeschlossen hatten, heißt es: „Der globale Widerstand gegen eine Politik, für die erst der Profit kommt und dann erst einmal lange gar nichts, ist einer Repression ausgesetzt, die in Genua eine, für die meisten von uns ungeahnte Brutalität an den Tag legte.“
Der Zug der DemonstrantInnen führte von der Polizeiwache an der Riemekestraße über die Bahnhofstraße zum Westerntor und von dort aus auf den Rathausplatz. Ein Redner kritisierte den Umgang der Polizei mit DemonstrantInnen in Genua, viele Verhaftete waren dort geschlagen und gefoltert worden. „Die Herrschenden gehen über Leichen, um ihre ungerechte Ordnung aufrecht zu erhalten.“ betonte er. Auf einer Zwischenkundgebung vor dem Arbeitsamt stellte ein anderer Sprecher den Zusammenhang der kapitalistischen Globalisierung mit Arbeitslosigkeit, der Streichung von Sozialleistungen und dem zunehmenden Druck auf Arbeitslose dar. Viele Länder müssten eine unsoziale Politik betreiben, um Kredite des Internationalen Währungsfonds zu erhalten. Er stellte aber auch klar: „Arbeitslosigkeit gehört notwendig zum Kapitalismus. Vollbeschäftigung ist nicht erwünscht.“ In der Westernstraße legte der Demozug eine Schweigeminute für Carlo Guiliani ein. Die Kundgebung endete gegen 19.00 Uhr vor dem Rathaus, wo die Menge noch einmal deutlich machte, dass ihr Protest auch in Zukunft weiter geht.
Anmerkungen: Es kamen in etwa so viele Leute wie erwartet, überwiegend in schwarz. Die PassantInnen waren z.T recht aufgeschlossen, lasen unser Flugblatt und hörten den Redebeiträgen zu. Vile waren in schwarz. in der Fußgängerzone fuhr der Lauti vor und rief: wer hat Angst vorm schwarzen Block? - die Demo: niemand! - und wenn er aber kommt? - und dann liefen wir das letzte Stück zum Rathaus. Alles in Allem erfolgreich und spaßig.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen