Protest gegen Repression und Polizeiterror

Comrade 21.08.2001 00:04 Themen: Repression
In München veranstaltete das Münchner Bündnis gegen Rassismus ein Protestkundgebung anlässlich des Global Action Day für die Verfolgten und die Opfer des Staatsterrors in der bürgerlich kapitalistischen Weltordnung.
In München veranstaltete das Münchner Bündnis gegen Rassismus ein Protestkundgebung anlässlich des Global Action Day für die Verfolgten und die Opfer des Staatsterrors in der bürgerlich kapitalistischen Weltordnung.

In Redebeiträgen, u.a. von Opfern des Polizeimassakers in der Schule in Genua, wurde die Hintergründe und Zusammenhänge zwischen den herrschenden Verhältnissen, rechter Entwicklungsdynamik und den daraus folgenden Staatshandeln diskutiert. Ob der Versuch die wachsende Widerstandsbewegung gegen die globale Ausbeutung, mit williger Hilfe der bürgerlichen Medienlandschaft, zu diffamieren, zu spalten, zu schwächen und letztlich zu vernichten, Erfolg haben wird, zeige die Zukunft. Das Gebot der Stunde sei Solidarität trotz alle dem und eine Verdopplung der Anstrengungen.

Über Lautsprecher wurden den ca. 200 Teilnehmerinnen und den vielen PassantInnen Ausschnitte aus der Genualiveberichterstattung eines unabhängigen Radiosenders vorgespielt. In einer AgitProp Aktion verdeutlichte eine Laienspielgruppe nochmals das Anliegen der Veranstaltung. Von den Parteien solidarisierte sich lediglich die PDS München mit den Protesten.

Außer einiger üblicher Provokationen seitens der Staatsmacht verlief die Action bis dato friedlich. USK Beamte penetrierten eine Frau weil sie Videoaufnahmen von Polizisten gemacht hatte und die Schauspielgruppe musste ihren Schaumstoffschlagstock gegen einen Schirm tauschen.

Unterschiedliche weitere Aktionen, wie z.B. einige SPD-Bürobesetzungen, fanden auch in anderen Städten in der BRD und weitere auf der ganzen Welt statt. Im Fernsehen oder Radio war davon bisher nichts zu sehen, bzw. zu hören, was den Wert friedlichen Protestes in einer mediendominierten Gesellschaft erneut relativiert. Um so relevanter sind jedoch unabhängige Medien einzuschätzen und der Kontakt mit den Bürgern auf der Strasse.

Comrade
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Ergänzungen

21.08.2001 - 00:26
Was - die AA(M) war nicht dabei?!? Das war denen wohl zu hippie-mäßig, da gewaltlos.

aa/m militant???

volloberkrasser 21.08.2001 - 01:13
Die AA/M und militant? Das ich nicht lache...

die USK-Beamten belästigten eine Frau?

schlagnachimwörterbuch 21.08.2001 - 02:26
hallo comrade, bitte keine fremdwörter benutzen wenn du sie nicht verstehst?

AA (M) und München ?

besserwessi 21.08.2001 - 03:07
Was soll´n das mit der aa (m)?
Das ist ´ne Antifagruppe aus Göttingen, was ham die denn mit München zu tun?
Spart Euch bitte solche Kommentare demnächst, uninformierte Hohlköppe!!!

Nick Brauns lebt!

Die PDS 21.08.2001 - 09:41
Und ist unser tatkräftigstes Mitglied!

aam

eineR 21.08.2001 - 10:43
aam ist die antifa aktion münchen, nicht die autonome antifa [m].
finde so ein gerede und gehetze gegenüber gruppen in der eigenen stadt hier total unangebracht. regelt das doch intern, das interessiert hier (hoffentlich) keineN.

AAM FOREVER

AAM-Fan 25.08.2001 - 19:02
aam forever!
es lebe die gewaltfreiheit!
wie auf der busse-demo vor nem halben jahr.
punker sind ja schließlich der abfall der gesellschaft.