Info zu Genua-Gefangenen
Die Gefangenen dürfen jetzt besucht werden!
Wir haben eben vom EA in Mailand erfahren, daß es jetzt möglich ist unsere FreundInnen, die immernoch in Italien im Knast sitzen, zu besuchen. Falls Ihr hinfahren wollt, kontaktet aber auf jeden Fall nochmal vorher den EA in Mailand (Tel: 0039/ 02 67 05 185)! Auch persönliche Faxe/Nachrichten/etc. werden vom EA Mailand weitergeleitet (Faxnr.: 0039/02 67 05 621).
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Ergänzungen
erst anrufen weil....
Mensch muss außerdem versuchen sich als Angehörige auszugeben.
Viele bekommen die nächsten Tage auch schon Besuch von Angehörigen.
Weitere Infos wird die Praxis der nächsten Tage zeigen.
ALSO: erst anrufen, dann losfahren :-)
und denkt dran... die Leute vor Ort haben gerade die Hände voll zu tun --> nicht unnötig nerven.
danke.
Wirtschaft=Macht=Kunde
m.g.aus ma.
Wirtschaft=Macht=Kunde
m.g.aus ma.
p.s. kauft nicht bei juden lässt sich hier nicht anbringen, also fick dich.
zu MarkusG
Statt nach Nationalitäten sollten wir doch vielmehr überlegen, wie wir die repressive Politik im ganzen angreifen können, nicht allein eine Regierung, sondern das Prinzip dahinter. Dieses nämlich, dass Menschen als Ware mißbraucht, Abschiebung und Abschottung vorantreibt und oppositionelle Politische versucht zu spalten und zu brechen. Zu thematisieren, wie Schröder, Schily und so weiter den Weg bereiten mit ihrer Diffamierungskampagne (spätestens seit Göteburg "Polithooligans")für eine massive Überwachung und einschränkung der Bewegungsfreiheit internationalistischer GlobalisierungskritikerInnen.
Des weiteren tut Solidarität mit den Gefangenen Not - Öffentlichkeit über das was derzeit passiert!
AktivistInnen der Karawane "no borders no nation" werden in U-Haft festgehalten und es soll versucht werden, sie als "kriminelle Vereinigung" wegzusperren!
Diesen Menschen gilt meine Solidarität.
Ebenso den ialienischen GenossInnen, die unter dieser Regierung zu leiden haben.
Widerständiger Alltag ist sehr sinnvoll, da stimme ich Dir bei. Die Rechten vor Ort zu bekämpfen, den alltäglichen Verleumdungen gegen Linksradikale entgegenzutreten, offensiv dazu Stellung zu beziehen zu den Vorkommnissen in Genua, Druck ausüben auf NGO's, dass sie Solidarität zeigen, sich um Geld kümmern für die zu erwartenden willkürlichen Verurteilungen, den Widerstand weiterdenken!
Ich habe Angst um unsere Leute in den Knästen, außerdem vor einer blinden Politik. Wandelt Wut in Widerstand!
Richtig solidarisch so und so
Ja, ich habe auch angst um die leute die noch in den fängen der italienischen justiz sind. Protest ist gut, aber jeder harte amtsträger in ihrer nähe wird sich wenn er kann auch für den protest an ihnen rechen. Protest ist gut, kohle ist besser. Soliparties reichen nicht, der bedarf an geldmitteln um ihnen zu helfen ist riesig. sprecht leute an, schaltet anzeigen, verbreitet die spendenkontonummer.
ausserdem sind auch die auf freiem fuß lange noch nicht "entlastet" und fünfjähriges einreiseverbot nach italien haben sie alle sowieso.
LOL
zu solidarischundso auf markusg
zu scheiss italiener; ich habe keinen pressesprecher, der diese aussage, in wut niedergeschrieben, in gefällige worte wandelt... haltlose angehörige einer polizeieinheit italienischer herkunft; mit sicherheit hat auch der eine oder andere eine frau. also auch frauen von angehörigen einer polizeieinheit italienischer herkunft... was soll das? liest es sich so besser? ey, ihr pisser, was sagt ihr dazu? keine meinung? so viele hits der site und nur ein fräulein 8) hat nen eigenen kopf?? hmmm, ich dachte es wäre hier gut plaziert...
cya
scheiß italiener?
Scheiss Italiener?
Scheiss Italiener ?
Deutschland halts Maul
Er kennt nur noch Deutsche,woher kenn ich das
Scheiss Italiener?
Boykott?
hi soulbomb
btw: ich bin italiener.
schlaf gut
Demo vor Pizzeria
stimme boykott italienischer waren zu
in übrigen sollten wir nicht vergessen, dass berlusconi (jeder wusste, wie rechts er ist)die mehrheit der italienischen wählerstimmen erhalten hat. und genau diese leute würden vielleicht anfangen zu schnallen, was in ihrem land für faschistische verhältnisse herrschen, wenn es druck aus dem ausland gibt. leider ist der wirksamste druck oft nur über wirtschaftlichen boykott zu erreichen, weil wenn es ans geld geht, auch schläfrige leute plötzlich wach werden. und um genau die geht es ja.
deshalb kann ich den boykott italienischer waren nur begrüssen. mal ehrlich, was sind schon die paar einbussen von z.b. pizzaherstellern gemessen an dem leid und der traumatisierung, die vielen globalisierungsgegnern (hier handelt es sich um MENSCHEN und nicht um geld!!!) willkürlich zugefügt worden sind?!!!
ausserdem könnte ich mir durchaus vorstellen, dass italienische linke boykottmassnahmen aus dem ausland als unterstützung ihrer eigenen ziele betrachten könnten, da ich denke, dass sie soviel weitblick haben, über den eigenen pizza- oder pastaverkauf hinauszuschauen.
Unterstützung gefragt
Noch immer sitzen im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel in Genua Menschen in italienischen Gefängnissen. Darunter befindet sich eine Gruppe von zehn Frauen und Männern aus Berlin, Bremen und Nordrhein/Westfalen. Sie gerieten am Montag den 23.7. nach Ende des Gipfels, auf einer kleinen Ausfallstraße außerhalb Genuas in eine Straßenkontrolle der Carabinieries und wurden festgenommen. Seitdem sind sie in den Gefängnissen Pontedecimo und Marassi inhaftiert.
Die Verhaftung selbst wurde in der italienischen Presse am Mittwoch den 25.7. im Rahmen einer Pressekampagne gegen den sogenannten "black bloc" genannt. , dem von verschiedenen Seiten die Hauptschuld an der Eskalation der Gewalt in Genua zugeschrieben wird. Den Verhafteten wird Mitgliedschaft in der angeblichen kriminellen Vereinigung des "black bloc", sowie Sachbeschädigung und Gefährdung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen. Als Beweismittel werden von der italienischen Justiz u.a. 20 dunkle Kapuzenpullis angeführt, wobei fraglich ist, warum dies bei 10 Personen ungewöhnlich sein soll. Schließlich wird unterstellt, die Verhafteten hätten sich außerhalb der touristischen Pfade bewegt, um polizeilichen Kontrollen zu entgehen.
Beim ersten Haftprüfungstermin am Donnerstag (26.7.) wurde die Inhaftierung wegen angeblicher Fluchtgefahr aufrechterhalten. Innerhalb der nächsten Tage wird es einen weiteren Haftprüfungstermin geben. Sollten die Verhafteten nicht freikommen droht ihnen ein halbes Jahr Untersuchungshaft bis zur Verhandlung. Im Falle einer Verurteilung im Sinne der Anklagevorwürfe drohen ihnen lange (!) Haftstrafen.
Von den Frauen wissen wir, daß es ihnen einigermaßen gut geht und sie zumindest nicht mißhandelt wurden. Sie befinden sich in zwei Zellen in Pontedecimo. Von den Männern, mit denen es sehr schwierig ist Kontakt aufzunehmen, wissen wir lediglich, daß sie schlecht behandelt wurden – es steht zu befürchten, daß sie wie viele Verhaftete geschlagen und mißhandelt wurden/werden. Erst am achten Tag nach ihrer Verhaftung durften sie ihren ersten Besuch erhalten. Für jedes Telefonat müssen sie eine richterliche Genehmigung beantragen und der Haftbeschluß wurde ihnen lediglich in italienisch ausgehändigt.
Die Solidarität mit den als angebliche Mitglieder des "black bloc" Inhaftierten ist durch die Hetzkampagnen diverser Medien und politischer Gruppen stark gefährdet. Für uns ist das Konstrukt der kriminellen Vereinigung "black bloc" unhaltbar, denn dabei handelt es sich um keine politische oder sonst wie geartete Organisation bzw. Struktur. Auch die angeblichen Beweise für die Tatvorwürfe können nur als lächerlich bezeichnet werden. Die Kriminalisierung dient lediglich der nachträglichen Legitimation für die brutalen Polizeieinsätze. An den Gefangenen soll ein Exempel statuiert werden. Sie sollen gewissermaßen für alles herhalten, was in Genua passiert ist.
Angesichts der unfaßbaren Vorkommnisse in Genua und der mehr als fragwürdigen Begründung für die Inhaftierung und Beschuldigungen der Verhafteten fordern wir den italienischen Staat auf, die Gefangenen freizulassen, die Verfahren einzustellen und die freie Ausreise der Verhafteten zu ermöglichen!!!
Einige FreundInnen und UnterstützerInnen der Gefangenen
Weiterhin fordern wir alle auf, Protesterklärungen an alle in Frage kommenden Stellen zu schicken , z.B. mit folgendem Inhalt: "Ich erkläre mich solidarisch mit den Inhaftierten von Genua und fordere deren sofortige Freilassung! Ihre Festnahmen waren willkürlich und die ihnen gemachten Vorwürfe sind unhaltbar. Alle Anschuldigungen gegen sie müssen sofort fallengelassen werden."
Kontaktadressen für Protestschreiben:
deutsches Konsulat in Mailand unter Faxnr.: 0039/026554213
Italienische Vertretungen in Deutschland:
Konsularabteilung der Italienischen Botschaft
Dessauer Str. 28-29, 10963 Berlin, Tel. (030) 25 44 00
eMail:
Bremen
Sielwall 54, 28203 Bremen, Tel. (0421) 70 20 30
italienisches Konsulat in Stuttgart: 0711-2563136
deutsches Konsulat in Mailand: 0039-026554213
Für finanzielle Unterstützung der Inhaftierten:
Rote Hilfe e.V., Kto-Nr.: 718 959 06 00, Berliner Bank, BLZ 100 200 00, Stichwort Genua
Oder
Klaus Schmidt, Kto-Nr. 206 10 106; Postgiroamt Berlin, BLZ 100 100 00
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Freiheit für alle Linken!
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