Naziaufmarsch in Neubrandenburg konnte nicht verhindert werden

Sven Römer - Likedeeler Greifswald 15.07.2001 10:12 Themen: Antifa
Am 14. Juli fand in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ein Naziaufmarsch statt. Trotz mehrer Blockadeversuche, die die Polizei teilweise mit Wasserwerfern wegspühlte, gelang es nicht den Aufmarsch zu verhindern oder ihn abbrechen zu lassen
Die Nazis sind marschiert. Trotz großer Gegenmobilisierung eines breiten Bündnisses aus Gewerkschaften, Kirchen, politischen Jugendgruppen und Parteien. Trotz (später aufgehobenem) Verbot. Trotz mehrfacher Versuche, ihnen die Straße nicht zu überlassen und ihnen den Weg durch Neubrandenburg zu versperren. Für den 14. Juli hatten Vertreter sogenannter Freier Kameradschaften aus der Umgebung Neubrandenburgs eine Demonstration durch die Stadt angemeldet. Eine zusätzliche Kungebung sollte ausgerechnet auf einem Parkplatz vor dem Neubrandenburger AJZ stattfinden. Ein Novum. Der letzte Nazi-Aufmarsch fand hier kurz nach der Wende statt.

Neubrandenburg genießt seit vielen Jahren den Ruf einer Stadt mit einer überaus bunten Jugend- und Kulturlandschaft, in der die Farbe braun so gut wie überhaupt nicht vorkommt. In Zeiten, in denen andere Städte zu Wahlkampfzeiten in Nazi-Plakaten förmlich zu ersticken drohten, mußte mensch in NB schon suchen und dabei Glück (oder eher Pech) haben, um ein solches Exemplar mal zu Gesicht zu bekommen. Daß in NB eher Blumentöpfe fliegen, als daß Rassisten sie gewinnen könnten, hatte sich auch bis zur NPD herumgesprochen, und die Nazis machten auf ihren Demotingeltouren durch so ziemlich alle Städte in M/V für gewöhnlich einen Bogen um die Vier Tore-Stadt. Ein heißes Pflaster also und so manche Kameraden, die sich sonst nicht scheuen ins viel weiter entfernte Schwerin oder Ludwigslust zu reisen wenn dort die Möglichkeit für große Reden besteht, suchte mensch vergeblich unter den 150 Teilnehmern der Nazidemo.

So war weder was von Axel Möller und seinem Knecht Rupprecht noch von seinen Greifswalder Paladinen um Spiegelmacher etwas zu sehen. Mit diesem Hintergrund gab es nicht wenige, die eine reele Chance sahen, die Nazidemo eventuell verhindern zu können. An Entschlossenheit mangelte es den NeubrandenburgerInnen eigentlich nicht: Eine Gegendemonstration, die die gleiche Route wie die Nazis etwas früher nehmen sollte, stoppte nach einigen Metern und kam zum Stehen. OrdnerInnen versuchten zwar noch die Leute zum Weitergehen zu bewegen, aber niemand war bereit, den Nazis die Straße wieder zu überlassen. Und niemand rechnete damit, daß die Polizei wirklich alle ihr möglichen polizeilichen Maßnahmen ergreifen würde. Aber sie tat es trotzdem. Ein Räumpanzer und zwei Wasserwerfer fuhren vor, und als die Blockade nach Aufforderung den Platz zu verlassen sich nur sehr langsam und widerwillig weiterbewegte kam das Kommando "Wasser Marsch" und die beiden Wasserwerfer spülten den Nazis die Strasse frei.

Dabei wurden einige Menschen verletzt, die vom harten Wasserstrahl am Kopf getroffen wurden oder denen das Wasser die Beine wegriß. Immer wieder drängten Einsatzkräfte zu Fuß mit gezogenem Knüppel die Menschen von der Straße. Die Polizei schien die Situation nicht unter Kontrolle zu bekommen und drängte die Demo in die John-Schehr-Str. ab, wo sie vorzeitig beendet wurde. Die Nazis warteten derweil auf ihrem Sammelplatz die Räumung ihrer Strecke durch die Polizei ab und beglückten ihre Umwelt mit Lautsprecherdurchsagen wie: "Wir sind wieder mal im Recht, weil wer für sein Volk streitet ist immer im Recht."

Mit gut drei Stunden Verspätung setzte sich der Zug begleitet von massiven Poizeikräften und zwischenzeitlich bis zu 1000 Gegendemonstranten unter lautstarkem Protest in Bewegung. Dabei kam es auch immer wieder zu interessanten Wortgefechten von einer Seite der Polizeikette zur anderen. "Vor 60 Jahren hätte ich mich mit sowas wie Dir jedenfalls nicht rumzuärgern brauchen" rief ein Nazi seinem Gegner auf der anderen Seite zu. Auch die gespielte Musik war recht aufschlußreich. "Mit starker Hand ... gegen Lumpenpack" hieß es da, hilft nur der "Knüppel aus dem Sack" und man sollte doch das "ganze Pack zum Teufel treiben".

Überhaupt ist die Terminologie und Sprache nicht uninteressant. Es spricht nicht ein Kamerad aus Berlin, sondern es spricht ein Kamerad aus der Reichshauptstadt. Es heißt auch nicht "Hallo" oder "Guten Tag" sondern "Heil Euch Kameraden". Eine zwischenzeitliche Sitzblockade in der Külz-Str. konnte zwar den Zug stoppen, wurde aber nach 4 Minuten (obwohl über Lautsprecher eine Frist von 10 Minuten eingeräumt wurde) abgedrängt. Die Nazis erreichten arg bedrängt ihren Kundgebungsort und Christian Worch (Hamburg) und Lutz Gießen (Germania Berlin) hielten je eine Rede, von denen aber Dank des Polizeihubschraubers so gut wie nichts zu hören war.

Auch wenn es die Nazis geschafft haben, ihre Demonstration durchzuführen, so war es für sie sicher alles andere als ein netter Sonntagsspaziergang, zu dem Nazidemos in anderen Städten in M/V oft werden. Neubrandenburg wird auch weiterhin seinen Ruf als Stadt, in die die Nazis nicht so ohne weiteres einen Fuß gesetzt bekommen, behalten.

Eine Reihe von neuen Terminen stehen auch schon fest: Am 1. September demonstriert die NPD "für den Weltfrieden" in Greifswald und am 22. trauen sie sich mal wieder nach Rostock
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Ergänzungen

noch was vergessen

Likedeeler 15.07.2001 - 15:20
Ich hab noch was vergessen: Mehr Bilder gibt es unter www.likedeeler-online.de

Worch

uninteresant 15.07.2001 - 16:25
War die Scheibe den wieder in WOrchs Lauti Wagen und hatte er noch so tolle beulen im Auto??? Tja Gevelsberg war lustig

und evtl in Leipzig?

tux 15.07.2001 - 16:37
Worch und Co mobilisieren ja schon lange für den 1.9. nach Leipzig.
momentan ist es verboten, aber bleibts dabei?
Wenn nicht sollten wir es ihnen wenigstens nicht so leicht machen...

@Leipzig

Kopfschüttler 15.07.2001 - 17:21
Also ich glaub nicht das der Aufmarsch verboten werden kann! Der Oberbürgermeister macht zwar tierisch viel Wind mit verbieten und so, aber Worch wird in alle erdenklichen Stufen gehen um den Aufmarsch durchzukriegen, und das wird er auch! Aber egal ob die Nazis maschieren oder nicht, lustig wirds sowieso!

15.07.2001 - 19:06
ja, so ist es richtig. mit wasserwerfen den faschisten den weg frei machen. fuer 150 faschos wendet ihr gewalt an. denn eure freunde muessen ja geschuetzt werden. ganz demokratisch die rechte verteidigen. ist ja auch in der mehrheit: bvg, bundestag, polizei (deutsche polizisten allesamt faschisten) usw. offiziell lehnt ihr ja gewalt ab. richtig schlau, tut naemlich weh wenn man ein stein auf die nase kriegt. auf der anderen seite fangt ihr staendig riots an. na hoffentlich merkt das keiner. aber ihr koennt euch ja rechtfertigen, die linken sind per gesetz im unrecht und das gesetz hat immer recht. nur nicht den kopf einschalten. kohle kassieren und af amnestie hoffen. euch biedermaenner ficken wir alle. ihr seid zu bloed zum arbeiten und ich zahl mich tot fuer euch. scheiss a-soziales schnittlauch. kopf einschalten, ihr schuetzt faschisten, nicht die demokratie. ihr seid die faschisten. eure bosse bezahlen den glatzen den wahlkampf, ich bezahl die steuergelder dafuer und wenn ich was dagegen sage schlagt ihr mich zusammen. was glaubt ihr wielange ich noch friedlich bin? es tut mir ja fast leid, aber umso verborter ihr seit, umso weniger ihr differenziert umso mehr gewalt muss euch entgegengesetzt werden. sprengt diesen staat.

Re: "Kopfschüttler"

Jens Raeder 15.07.2001 - 19:53
Daß Faschos die meisten ihrer Aktionen mit der "Patenschaft des Staates" durchgesetzt bekommen ist ja langsam allgemein bekanntm, und das finde ich sehr traurig, auch daß ich unter diesem von Altnazis gelenktem Staat leben muß.
Du Meintest "... egal ob die Nazis maschieren ..., lustig wirds sowieso!
Sehe ich es richtig? Siehst Du so etwas als Spiel, wie "Streetfighter" oder ähnlichen nonsensverseuchte Spiele die den eigenen Geist vernebeln?
Wer so denkt, mit dem möchte ich auf der gleichen Seite stehen - ich bin Pazifist und nicht auf Gewaltspiele aus. Wenn Du so denkst bist Du für mich auch nicht viel besser als die verhassten Zombies *sorry*.
Jeder sollte ausdauernd versuchen zu vermitteln und gegenzuhalten, mit größtem Fanatismus zum weltweiten friedlichem Miteinander, aber gewaltfrei!
Das jedenfalls ist mein Wunsch für die Zukunft, aber vielleicht bin ich ja auch ein geisteskranker Fantast, den Du für meschugge hältst.
Viele Grüße aus dem Wendland
Jens

@Jens

Kopfschüttler 15.07.2001 - 20:35
Erstmal, ich seh das nicht als Spiel, ich nehme das ernst, todernst! Am Anfang bin ich an die Sache genauso ran gegangen wie du, keine Gewalt und so, aber wenn man immer nur einsteckt, egal ob von grün oder braun, dann fängt man irgendwann mal an anders zu denken! Das ist für mich kein Spiel, ich verfolge trotzdem meine Ziele, nämlich Nazis von der Strasse fegen, aber vielleicht nicht mit den richtigen Mitteln, doch bis jetzt bin ich damit sehr gut gefahren!

Kopfschüttler 15.07.2001 - 20:36
Ach ja, was sind für dich Zombies??!!

Interessierte 15.07.2001 - 20:38
Gab es Festnahmen?

Polizeiinformation

Likedeeler 15.07.2001 - 22:10
Laut Polizeipressestelle waren 600 Beamte im Einsatz, es gab 2 verletzte Polizisten und 12 verletzte DemonstrantInnen. Es kam zu 44 "Freiheitsentziehungen u.a. wegen Teilnahme an einer unfriedlichen Demonstration und Körperverletzungen" so die offizielle Pressemitteilung.

Indymedia -- eine Tribüne für Nationalisten?

Amselfeld 15.07.2001 - 22:21
Kann es sein daß Indymedia inzwischen selbst zum Rassenhaß aufstachelt?
Klickt mal auf den Beitrag "Verräter Kostunica" vom 15.7.2001.
Kein Kommentar, eine Meinung könnt ihr Euch selber bilden.

Ey Amselfeld

Bödefeld 15.07.2001 - 23:36
das ist feige. Schreib doch nen Kommentar zu dem Artikel, den ich auch Scheisse finde, aber trotzdem nicht ins Müllarchiv geworfen habe, weil ich zwar für Panne, nicht aber für rassistisch oder faschistisch halte. Die Kommentarfunktion ist doch u.a. dazu da, solchen Artikeln was entgegen zu setzen. Und nicht nur die Zensurschere. Und wieso unterschreibst du ausgerechnet mit "Amselfeld" dem Paradigma des serbischen Nationalismus?

Re: "Kopfschüttler" und anderes

Jens Raeder 16.07.2001 - 10:38
Mit den verhassten Zombies meinte ich die Nazis.
Wenn Du Dich ironisch ausdrücktest und ich das mißverstand, dann endschuldige ich mich. Du solltest Dich aber lieber etwas vorsichtiger ausdrücken bei so einem sensiblen Thema, oder wenigstens den satirischen mit Gänsefüßchen "klarmachen".
Ich verstand es etwas anders...
Also, wer sagt indymedia sei eine Tribüne von "Nationalisten" (oder Nazis), der hat wohl wenig von dem verstanden worum es hier geht. Jeder hat das Recht seine Meinung kund zu tun, eindeutig rassistische Inhalte werden (oder sollten) herausgefiltert. Ich kann mir aber auch vorstellen, daß Texte modifiziert doch den Weg hierher finden, auch wenn es uns nicht gefällt.
Viele Grüße
Jens

Grüße

einer von der [AAH] 16.07.2001 - 14:21
Liebe GenossInnen aus Neubrandenburg,
eher zufällig waren wir am Samstag vor Ort und konnten uns selbst ein Bild von dem antifaschistischen Widerstand machen. Wir finden, dass die Gegenaktivitäten an diesem Tag ein voller Erfolg war. Gut, verhindert konnte der Nazi-Aufmarsch nicht, aber die Faschos konnten ihre Hetze nicht ungestört verbreiten und waren der Wut der Antifas die ganze Zeit über ausgesetzt.
Die Party am Abend war auch super!!!

Großes Lob und solidarische Grüße

ein paar Leute der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]

Polizeieinsatz arg kritisch bewertet

grisu 16.07.2001 - 16:46
Der Einsatz der Polizei wird übrigens auch in der Presse und sogar von SPD-Politikern sehr kritisiert; ein SPD-Abgeordneter forderte sogar den Rücktritt des SPD-Innenministers. Wer sehr viel Leselust hat, kann sich durch den Presse-/Berichteüberblick unter www.links-lang.de hangeln.

Neubrandenburg war ein Erfolg!

jacob 19.07.2001 - 12:07
hi,

dies ist keine Gruppenstellungsnahme!

Die Auseinandersetzungen zwischen den "pazifistischen" und den "militanten" Antifas halten wir für sinnlos. Jede/r aktive Antifa hat andere Erlebnisse und ist sowieso anders sozialisiert worden, so daß es zum Glück kein einheitliches Vorgehen in der Antifabewegung gibt.

Was schließen wir aber daraus. Niemand hat das Recht anderen vorzuschreiben wie, wann und was mensch macht - auch nicht wie er gegen Neonazis agiert.

Deshalb agiert auf der Straße zusammen - solange ihr könnt - aber schreibt niemanden vor wie sie/er "kämpfen" soll.

Unsere Unberechenbarkeit und unsere Kreativität werden das System angreifen - nicht unsere internen Streitigkeiten.

ob friedlich oder militant - wichtig ist der widerstand....

NB war ein anständiger Aufstand!

siempre antifeixista 20.07.2001 - 18:39
Neubrandenburg war für den Naziabfall ein ganz schöner Reinfall! Schön nach einer Schlappe wie eine Woche zuvor in Schwerin, so einen "Protest" zu sehen/ erleben. Ich war sehr beeindruckt, daß sich auch Jüngere nach anfänglicher Skepsis oder auch Angst zu militanten Aktionen den Nazis gegenüber ermuntern ließen. Das läßt hoffen! Komischerweise versäumten es die Bullen mit massenweise Platzverweisen (wie in Schwerin) um sich zu schmeissen. Abgesehen von dem Wasserwerfereinsatz und der darauffolgenden Knüppelorgie hielten sich die Pigs eher "zurück" und formierten sich eher um den Naziabfall, statt wie sonst weiträumig alles und jede/n zu kontrollieren. Nett waren auch die meilenweit zum Himmel stinkenden Zivibullen. Ein schönes Erlebnis war es diese 3-4 Gruppen, die neben der Demo herliefen, für alle erkennbar und lächerlich zu machen. Sichtlich genervt verabschiedeten sich diese Stümper (z.B. lugte einem Zivi der Tonfa unter seiner Jeansweste hervor,so daß es aussah als hätte er ein häßliches Wurunkel auf dem Rücken)von der Demobegleitung, um an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Doch auch dort wurden sie wieder erkannt und das "Spiel" begann von vorne.Auch die MAEX (Mobile Aufklärung Extremismus), eine "Sondereinheit" des SStaatSSchutzes begnügte sich nicht an diesem Tag mit nett Gesprächen ihrer Nazischützlinge gegenüber, sondern sie wollte aktiv und natürlich in zivil Jagd auf AntifaschistInnen machen, was ihnen aber nicht gelang und zu sichtlichen Depressionen unter den Spitzeln führte. Bleibt abschließend nur zu sagen- geile Aktion! Den einzigen bitteren Nachgeschmack habe ich nur, wenn ich sehe, daß in Schwerin gerade einmal 100 Antifas zusammenkommen, trotz umfangreicherer Mobilisierung, und in Neubrandenburg nur unter lokalpatriotischen Aspekten alles was sich irgendwie als links bezeichnet aus ihrer/seiner kleinen, heilen Welt bzw. Wohnung kommt. Nicht das ich es verwerflich finde, daß sich alle mit Aussicht auf "einen guten Protest" nach NB begeben haben, sondern das dies nur getan wurde, gerade weil es in NB so ein starke, besser große, "Szene" gibt und ich diese "Szene" einfach in Rostock, Schwerin, Anklam oder jedem anderen Kaff in MV vermisse. Also weg mit dem Lokalpatriotismus- für MÄH!r Äktschon in ganz MC Pomm!A.C.A.B.!!!

Antifa/Nazis gleiche Brüder gleiche Kappen

rainer D 21.07.2001 - 00:28
Nazis:"Wir sind wieder mal im Recht, weil wer für sein Volk streitet ist immer im Recht."

Antifa: "Die Partei, die Partei die hat immer recht, denn wer kämpft für das Recht der hat immer Recht"

Ja was soll man da sagen braune und rote faschisten auch in den Slogans ziemlich ähnlich.

Arme BULLEN!

nordkurier 25.08.2001 - 02:25
Na ja, was da so bei uns in NB abging, war schon ein Trauerspiel! Da fielen gegenüber der Polizei Anschuldigungen wie "...Nazis in Uniform..." usw.! Aber trotz Allem kann man die Reaktionen der Polizei auf die ca. 1500 Gegendemonstranten nicht nachvollziehen! Da wurden alte Omis mit Fahrrädern - die gar nicht wussten wie sie da überhaupt hineingeraten waren - einfach überrannt und von den Grün-Weißen-Spaßmachern von der Straße geschubst! Normal demonstrierende Mitbürger, die vielleicht nicht ganz so schnell von der Stelle kamen, wurden festgenommen - und wenn dann auch noch ein Elternteil für sein gerade verhaftetes Kind eingreifen wollte, wurden ihm auch gleich die Handschellen angeklickt! ARMES DEUTSCHLAND - kann ich da nur sagen, von den Wasserwerfern mal ganz abgesehen. Denn die waren die grösste Schweinerei - überhaupt! Na, warten wir mal ab. Bei der nächsten DEMO werden die Nazis wahrscheinlich von den Bullen über die Köpfe der NB-Bürger getragen, damit kein Haar gekrümmt wird (falls denn welches vorhanden ist)! Schade das im NB-Rathaus nicht mehr Köpfe gerollt sind! Die Bullen taten nur ihre Pflicht - auf Befehl! Taten mir auch ein bisschen leid, weil man merkte - sie hätten doch ganz gern den Knüppel lieber auf einen kahlgeschorenen Schädel niedersausen lassen, als die eigene Mutter von der Straße zu Knüppeln! NB, was soll das noch werden???????? (GRÜBEL)