Demos in Berlin - Bericht
Auch in Berlin war heute einiges los. Gegen Mittag zog eine Demonstration gegen die Massaker in den türkischen
Gefängnissen durch Kreuzberg 36. Teilgenommen haben etwa 1000 Menschen.
14.00 begann am Mariannenplatz ein Straßenfest, welches das durch den Polizeiüberfall unterbrochene Fest
vom 1.Mai "zuende" führen wollte. Obwohl vie Polizei vor Ort ist, sieht es nicht nach einen wiederholten Angriff aus.
Am Nollendorfplatz in Schöneberg trafen sich ab 14.00 etwa 300 bis 400 Menschen, um gegen den
europäischen Polizeistaat und die Schüsse von Göteborg zu demonstrieren. Gegen 15.15 setze sich dann der Zug in
Bewegung - es hatt eine Auflage gegeben, daß wegen eines Fahrradkorso in der Nähe nicht vor 15.00 losgegangen
werden durfte. So gab es erste Redebeiträge auf üblichem Niveau In der Nähe der schwedischen Botschaft gab
es gegen 15.40 eine Zwischenkundgebung. Die Botschaft war weiträumig abgesperrt - Die Straßenseite richtung
Botschaft war mit Gittern abgesperrt. So waren die Polizisten das einzige Publikum. Aber vielleicht war das ja auch
ganz gut. Die Redebeiträge, die überwiegend von dogmatischen Politsekten ("Führer..." und "leninistische
Avantgardepartei..." - Blabla) gehalten wurden hätten kaum positive Wirkung erziehlt. Auch von einigen
Demonstranten gab es Unmutsbekundungen. Salzburg war kein Thema Gegen 16.00 ging es dann weiter
Richtung Zoo und Charlottenburg. Für den 15.Juni um 18.00 am Oranienplatz ist eine weiter Demonstration gegen Polizeigewalt und Korruption in Berlin eine weitere Demo angemeldet.
Gefängnissen durch Kreuzberg 36. Teilgenommen haben etwa 1000 Menschen.
14.00 begann am Mariannenplatz ein Straßenfest, welches das durch den Polizeiüberfall unterbrochene Fest
vom 1.Mai "zuende" führen wollte. Obwohl vie Polizei vor Ort ist, sieht es nicht nach einen wiederholten Angriff aus.
Am Nollendorfplatz in Schöneberg trafen sich ab 14.00 etwa 300 bis 400 Menschen, um gegen den
europäischen Polizeistaat und die Schüsse von Göteborg zu demonstrieren. Gegen 15.15 setze sich dann der Zug in
Bewegung - es hatt eine Auflage gegeben, daß wegen eines Fahrradkorso in der Nähe nicht vor 15.00 losgegangen
werden durfte. So gab es erste Redebeiträge auf üblichem Niveau In der Nähe der schwedischen Botschaft gab
es gegen 15.40 eine Zwischenkundgebung. Die Botschaft war weiträumig abgesperrt - Die Straßenseite richtung
Botschaft war mit Gittern abgesperrt. So waren die Polizisten das einzige Publikum. Aber vielleicht war das ja auch
ganz gut. Die Redebeiträge, die überwiegend von dogmatischen Politsekten ("Führer..." und "leninistische
Avantgardepartei..." - Blabla) gehalten wurden hätten kaum positive Wirkung erziehlt. Auch von einigen
Demonstranten gab es Unmutsbekundungen. Salzburg war kein Thema Gegen 16.00 ging es dann weiter
Richtung Zoo und Charlottenburg. Für den 15.Juni um 18.00 am Oranienplatz ist eine weiter Demonstration gegen Polizeigewalt und Korruption in Berlin eine weitere Demo angemeldet.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
>... Salzburg war kein Thema
also sowas von blasiert und auf seinen dogmatisch undogmatischen haufen beschränkt ist selten...
HMMMM
Bestätigung
was fürn macker gehabe???!!!
leute die solche kommentare abgeben sind meist eh nur demo mitläufer,reissen ihr maul auf und machen selber nichts !
ALSO FUCK YOU!!!!
übrigens waren etwa die hälfte an den transpies frauen,auc mit "COOOOOOOLER" sonnenbrille.........
Hier wird ja wieder gezankt
Nachtrag
hey arnold...
war da
Na ja recht haben se....
Streit und Zank ist produktiv und nicht krank
Daß die doofen Politsekten jetzt öfter am Start sind, als alle anderen, ist aber schon bedenklich. Offenbar sind alle etwas Demo-müde...aber die Linke kränkelt generell etwas, warum auch immer, da gibt es verschiendene Erklärungsansätze!
es ist nicht alles links was stinkt
Noch eine ... Bestätigung
zu. Die Redebeiträge waren auf dem "üblichen" Niveau,
meiner Meinung nach waren die Beiträge der Ökologischen
Linken und der Betrag zu dem türkischen Hungerstreik
am besten.
Völlig überflüssig fand ich die "Vorschläge"
der Marxisten, von wegen, der linke Widerstand
sollte von "Führern" organisiert und gelenkt werden.
Aber ... was soll mensch auch erwarten, wenn solche
Leute sprechen? Das Programm ist ja bekannt ...
Schade fand ich ... dass über den Lautsprecherwagen
nicht mehr Beiträge/Infos kamen, als die Demo in den
Touribereich vom Zoo gekommen ist ...
?????
stay alive!
Demo in Ahrensfeld?
Keine Hetze!
Im Sinne möglichst breiter Bündnisse gegen Rechts und den Imperialismus sollten aber mehr die Gemeinsamkeiten als die Differenzen gesucht werden.
Wer aber in bester CSU-Manier gegen Kommunisten hetzt und die Totalitarismusdoktrin verbreitet, schadet der Sache!
Denkt mal darüber nach!
Zeichen der Zeit - Aktionseinheit!
P.S: Bin selbst Mitglied in der DKP.
Aha
zum kommentar von schlafmütze
zur demo...
die route über den kuh-damm mit den touris am rand war ja ganz schön lustig. und dann auch noch die passende musik dazu: "q-damm's börnin'" und "deutschland muss sterben".
es waren tatsächlich nur wenige leute (300-400) dort, was wohl daran gelegen hatte, dass sehr spät mobilisert wurde, dass gleichzeitig in kreuzberg der 1. mai zuende gefeiert wurde, dass wohl viele leute schon in urlaub oder zur "arbeit" (grenzcamp/gipfel) gefahren sind.
am ende der demo sollen noch zwei leute verhaftet worden sein. einer wegen den 1. mai-bilderbüchern der bullen und einer wegen vermummung auf der demo. leider hatte sich die demo am ende so schnell aufgelöst, dass kaum noch leute da waren. aber vielleicht kann ja wer was genaueres zu den verhaftungen schreiben.
Ahrensfelde
Schon deshalb kann man die Demo als Erfolg werten. Trotz der Hitze blieb alles recht entspannt. Es zeigten sich zwar am Rande der Route immer wieder Grüppchen von 2-5 Nazis, aber diese versteckten sich geschickt hinter den Robocops (ohne Ausrüstung, die fühlten sich bestimmt nackt) und Zivis.
Auf der Abschlusskundgebung verkündete dann der Bürgermeister von Marzahn Uwe Klett (PDS) die frohe Botschaft. Er habe nach dem Aufruf zur Demo sich mit dem Thema beschäftigt, den Vermieter der Ladenzeile kontaktiert und der "fiel erst aus allen Wolken", "war sich dann über die Rechtslage nicht sicher" und "kündigte schließlich den Mietvertrag" doch.
Dann vefiel Klett in Wahlkampf-Blasen, versprach allerdings immerhin sich in Zukunft stark zu machen bei allen Einkaufszentren, die Vermietung an zwielichtige Läden zu verhindern.
Falls die Demo so "ruhig" (meint: ohne Festnahmen) zu Ende ging, wie sie verlief, war sie durchaus ein Erfolg.
Zum Kommentar von XXX
*Know your enemy*
Ich finds wichtig zu überlegen
viele sind gar nicht so strikt antikommunistisch - es gibt ja überschneideungen. was die idee eines anderen
wirtschaftssystems betrifft, ähneln wir uns. was aber das gesellschaftlich betrifft, sind wir grundverschieden. ich
finde eine welt mit chefs und unterdrückung (auch gesellschaftliche) bekämpfenswert. der leninismus steht für vieles,
was ich ablehne. jetzt muß ich angst haben in den knast zu kommen für meine meinung. unter lenin wäre ich
vermutlich an die wand gestellt worden. was ich sagen will: es gibt zwischen uns gemeinsamkeiten, mit libertären
kommies sogar sehr viele. mit autoritären kommies aber kaum welche. (schon mal aufgefallen, daß alle bolschewisten
die nicht-boschewisten als "kleinbürgerlich" bezeichnen?)
ausserdem finde ich jutta dittfurt auch ziemlich dämlich - für die ist alles immer gleich faschistisch,
Anarcho-Sexist?
leninistische Avantgarteparteien....
Jaja die Spartakisten ham echt den Vogel abgeschossen...
Jedenfalls sind sie dafür auch kräftig ausgebuht worden*g*
@ liz
Nu regts euch nicht so auf
Wie andere darauf kommen das Salzburg kein Thema gewesen wäre weiss ich nicht - gab doch mehrere Soli-Erklärungen in den Beiträgen?
o.k. - ige Demo