Freeze! Residenzpflicht

wR 15.05.2001 14:38 Themen: Antirassismus
Wenn der deutsche Staat überhaupt was drauf hat, dann ist es seine ausgeprägte Leidenschaft, mit Gesetzen zu jonglieren. Eine unangenehme Nebenwirkung ist, dass er dabei im Handumdrehen missliebige Personenkreise nach Belieben kriminalisieren kann. Ein Meisterleistung dieser Disziplin ist vor allem die sog. "Residenzpflicht" für Asylsuchende.
Und die geht so: Sollte es ein Flüchtling den Grenzgang trotz bis an die Zähne bewaffneter Grenzschutztruppen wagen (nach nicht mehr ganz aktuellen Zählungen gab es bisher mindestens 89 Tote an der deutschen Grenze - siehe hier; Reportage zum aktuellsten Falle eines Todesfalles an der Grenze siehe hier) - sollten es also doch einige fertigbringen, eine Fuss auf deutschen Boden zu setzen, und sollte es sich doch als unmöglich erweisen, ihn auszuweisen, kriegt er die Gastfreundschaft gleich mal mit dem Vorschlaghammer zu spüren. Statt mit einer Aufenthaltsberechtigung beschenkt der deutsche Staat die AsylbewerberInnen quasi mit einer Aufenthaltspflicht, eben der "Residenzpflicht". Zu viel des Guten: Der Mensch hat damit nicht nur das Recht sich aufzuhalten, er hat die Pflicht dazu, und zwar nicht innerhalb der Staatsgrenzen oder der Schengengrenzen - was einigen noch einleuchten mag - sondern innerhalb des Landkreises, in den er hintransportiert wurde. Der Clou: Sollte er es doch wagen, den Verwaltungsbezirk zu verlassen, begeht er einen ernstzunehmenden Ordnungswidrigkeit (Geldstrafe bis zu 5000 DM sind möglich, unter Umständen ein Gefängnisaufenthalt bis zu einem Jahr). Damit wird dem Flüchtling das, was anderen das traute Heim ist, zum Gefängnis mit unsichtbaren Verwaltungsmauern.

Landkreisgrenzschutz

Die Residenzpflicht hat eine ganze Reihe an erdenklichen und unerdenklichen Konsequenzen: Ein Einkauf im nächstgelegenen Supermarkt, ein Besuch bei den Verwandten oder ein Ausflug mit der Bundesbahn wird zum unangenehmen Problem. Probleme bekommen Flüchtlinge vor allem dann, wenn sie sich gegen diese Freiheitsberaubung zur Wehr setzen. So wurde im letzten Jahr besonders der Fall des Asylwerbers Cornelius Yufanyi einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ihm werden mehrmalige Residenzplichtverletzungen zur Last gelegt, die ihm ein saftiges "Bußgeld" und die Drohung der Abschiebung eingebracht haben.

"Organize!"

Yufanyi ist Aktivist von "The Voice Africa Forum". (E-Mail: The_VOICE_Jena@gmx.de) Voice ist eine Eigeninitiative von Residenzpflichtigen. Sie versuchen durch bundesweite Versammlungen und Kongresse auf ihre inakzeptable Situation aufmerksam zu machen. Um dies tun zu können, sind sie gezwungen, ihren Landkreis zu verlassen. Die Behörden setzen aber einiges daran, sie nicht so weit kommen zu lassen. Es zeigt sich, dass das Gesetz den Behörden eine Anzahl an Instrumenten in die Hände gibt, um missliebige "Umtriebe" zu unterbinden, missliebige Umtriebe wie z.B. die politische Selbstorganisation. Wie sehen diese Instrumente aus?

Aufenthalt gestattet (...aber nicht erlaubt)

Die "Residenzpflicht" ist im sog. Asylverfahrensgesetz geregelt (siehe hier) AsylbewerberInnen erhalten während ihres Anerkennungsverfahrens eine "Aufenthaltsgestattung". Der juristische Terminus gilt praktisch nur für das Asylverfahren und unterscheidet sich von sonst üblichen Regelungen des Ausländergesetzes wie "Aufenthaltserlaubnis", "Aufenthaltsgenehmigung", etc. "Gestattet" ist der Aufenthalt nur innerhalb eines Landkreises. Zur weiteren Regelung ist den Bezirksbehörden freie Hand gelassen. (mehr hier)

Behördliche Wegelagerei

Um den Landkreis verlassen zu können, muss ich als AsylwerberIn um eine Genehmigung bei eben diesen Behörden ansuchen. Diese üben sich derweil in Wegelagerei: Üblich ist, dass diese Erlaubnis mit einer Gebühr von bis zu 20 DM pro Reise verbunden ist - ein Vermögen für jene, die vom Gesetz her dazu verdammt sind, ihr Leben überwiegend mit Essensmarken zu fristen. Üblich ist auch, dass die Ausgangssperre nur einmal im Monat aufgehoben wird. Ansonsten heißt es für die Amtsperson, die Phantasie spielen zu lassen, um das Reiseverbot zu rechtfertigen. Will heißen: Ich bin auf deren goodwill angewiesen, der ja gerade in der staatlichen Verwaltungsapparatur Mangelware ist.

Der Zweck dieser Regelung ist einzig und allein derjenige, sich über die Flüchtlinge eine besser Überwachungs- und Verwaltungsposition zu verschaffen. Als 1982 das Gesetz verabschiedet wurde, ging es einher mit einer Anzahl ähnlicher Regelungen, z.B. die Internierung von Flüchtlingen in Lagern. Die Behörden sind also angewiesen, die Bewegungsfreiheit der Festgesetzten nicht ausufern zu lassen.

Die Welt aus der Sicht des Amtszimmers

Wie bravourös die BeamtInnen ihrer "Pflicht"; nachkommen, lässt sich am Fall von Cornelius Yufanyi plastisch dokumentieren: Er wurde von seinem Sachbearbeiter angezeigt, als dieser nachträglich aus der Zeitung von Yufanyis Teilnahme an einer Versammlung von "Voice" erfahren musste. Außerhalb des Landkreises. Im Gerichtsverfahren gibt er zur Begründung seiner Anzeige zu Protokoll: "Machen wir uns doch nichts vor: Es gibt auch Ladendiebstahl!", um dann auf Yufanyis Kontakte zu deutschen Frauen hinzuweisen. Was auch immer er damit sagen will...

Amts-Elan

Eine Hamburger Amtsrichterin bestätigte uns im Gespräch den außergewöhnlichen Elan, den die Behörden an den Tag legen, aufgegriffene Residenzflüchtlinge mit Blaulicht und Handschellen in den jeweiligen Landkreis zurückschieben zu lassen. Ob dies passiert, oder ob die Aufgegriffenen einfach wieder laufen gelassen werden, hängt wiederum von der Gemütsverfassung des zuständigen Gerichts ab.

No politics für Flüchtlinge

Vor allem ist den Ämtern die politische Tätigkeit von AsylbewerberInnen ein Dorn im Auge. Das zeigt besonders der Fall "Yufanyi". Die anklagende Behörde empört sich: "Im vorliegenden Fall drängt sich der Verdacht auf, dass Herr Yufanyi seine zur Zeit gestatteten Aufenthalt zur Durchführung des Asylverfahrensgesetzes vorwiegend dafür nutzt, um politisch tätig zu werden. "Dabei seien nur plaubsible "Gründe für eine Erlaubnis (...) Familien- und Freundesbesuche unter Vorlage der Adresse, EXPO-Besuche, religiöse Aktivitäten, wenn sie dem Flüchtling Halt gäben." (hier)

Diese Haltung ist keine Einzelmeinung - sie ist Usus in der Amtspraxis. Anlässlich des besagten Kongresses in Jena (10.4. - 1.5.2000), an dem Yufanyi "widerrechtlich" teilgenommen habe, verschickte das brandenburgische Innenministerium einen Brief an die Ausländerbehörden, in dem ausdrücklich dazu aufgefordert wurde, den Asylsuchenden durch Verweigerung einer Reiseerlaubnis die Teilnahme am Kongress nicht zu gestatten; und dies trotz ausdrücklicher Unterstützung der Flüchtlingsaktivitäten durch die Bundesausländerbeauftragte Marie-Louise Beck. (hier)

Vor Gericht

So fand sich also Cornelius Yufanyi vor dem Amtsgericht Worbis wieder, das ihn dazu auffordern sollte, 708 DM Stafe zu begleichen. Zwar kommt es bisweilen vor, dass die AnklägerInnen mit ihren Forderungen vor Gericht nicht durchdringen: Beispiele dafür sind das Verfahren gegen Sunny Omwenyeke, das wegen Geringfügigkeit eingestellt wurde und jenes gegen einen äthiopischen Staatsangehörigen vor dem Verwaltungsgericht Minden, in dem die politische Betätigung als guter Grund für das Verlassen seiner Residenz anerkannt wurde. Aber das sind Ausnahmen. Die Regel ist eher die ungeheure Klagswut der Bezirksämter - das ist ihr politischer Auftrag, wie sich im Falle Brandenburgs zeigt. (hier ein weiterer Fall)

Viva Yufanyi!

Yufanyi will sich daher auch nicht mit einer bloßen Einstellung des Verfahrens zufrieden geben, sondern fordert Freispruch in allen Punkten. Zu Not wird das Verfahren bis in die letzte Instanz ausgefochten. "Ich kann nicht für meine von Geburt gegebene Bewegungsfreiheit bezahlen. Ich bin bereit, mit dieser Kampagne bis zum Europäischen Gerichtshof in Strasbourg zu gehen, denn ich weiß, daß ich von den deutschen Gerichten immer einen negativen Bescheid bekommen werde. Es handelt sich um ein deutsches Gesetz, das die Flüchtlinge diskriminiert, isoliert und kriminalisiert. Deswegen besteht nur vor einem europäischen Gericht die Möglichkeit, dieses Gesetz herauszufordern. Dabei kann ich mich schon im Gefängnis befinden oder abgeschoben sein, bevor dieser Prozeß zu Ende ist." (hier)

Es geht um die Statuierung eines Exempels. (Interview mit Yufanyi hier) Es geht um die Aushebelung und Abschaffung des Willkürinstruments, das in seiner Systematik Erinnerungen an die Praxen der Apartheid wachruft. Dazu rufen Yufanyi und seine FreundInnen auch am 17. - 19. Mai auf. Es werden Tage des zivilen Ungehorsams und insbesondere Tage exessiver Residenzplichtverletzungen. Es ist nicht zu erwarten, dass der Staat diesem Treiben tatenlos zuschauen werden. Das sollten wir im übrigen auch nicht! Wer mithelfen will: Die Veranstalter suchen noch hilfsbereite DolmetscherInnen...(Kampagne hier)

Gesetz abschaffen!

Warum schaut das Parlament tatenlos zu? Besonders angesichts der momentan herrschenden Mehrheitsverhältnisse? Der grüne Regierungspartner hatte noch in der letzten Legislaturperiode eine Initiative gestartet, die auf eine Abschaffung der "Residenzpflicht" hinauslief. Der Entwurf liegt seitdem in den Schubladen des Reichstags. (hier) Aktueller - brandaktuell - aber vermutlich mit ebenso geringen Aussichten auf Erfolg, ist die Initiative der Oppositionsfraktion der PDS. Am Dienstag (15. Mai), kurz vor den Aktionstagen, soll ein Antrag ausformuliert sein, der auf die Streichung der Residenzplicht-relevanten Paragraphen im Asylverfahrensgesetz hinausläuft - §§56-59 und §86 (Asylverfahrensgesetz hier). Stefan Keßler, innenpolitischer Referent, verspricht, dass "im Entwurf wesentliche Forderungen, die seitens der Kampagne gegen die Residenzpflicht vorgebracht worden sind, aufgenommen worden" seien. Allerdings: "Eine Abstimmung mit bestimmten Flüchtlingsorganisationen hat es in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gegeben." Auch andere Parteien sind noch nicht konsultiert worden. Die Hoffnung auf Erfolg dämpft er: "Für uns wird vor allem das Verhalten von Bündnis 90/Die Grünen interessant sein: Auf Bundesebene haben sie bislang nichts zu diesem Thema getan."

Den weiteren Fortgang des parlamentarischen Verfahrens und Reaktionen der anderen Parteien werden wir aufmerksam verfolgen. Eine Stellungnahme durch die Fraktion der Grünen auf unsere Anfrage steht noch aus...

Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Wenn einer eine Reise tut...

x-infopool 15.05.2001 - 14:58
Wenn ich in ein Land reise oder gar auswandere, dann muss ich mich wohl oder übel den dortigen Gepflogenheiten anpassen. Schliesslich bin ich derjenige, der dieses Land "nutzen" will. Das Land braucht mich nicht. Genauso ist es doch hier. Wem es hier nicht gefällt, ist herzlich eingeladen einfach wegzubleiben.
Ich kann doch nicht anderen erheblich zur Last fallen und mich darüber noch beschweren.
Das diese Residenzpflicht notwendig ist, zeigen doch allein die vielen Verstösse dagegen.
Es gab diese Aufenthaltsbeschränkungen schon immer. Und schon immer wurden sie nicht eingehalten. Schnell ein Auto geklaut und ab die Post...

armes Deutschland!! - und wem die Gesetze hier nicht passen... nennt mir doch ein besseres Land!!! Vielleicht wandere ich mit aus! Aber eigentlich geht es mir hier doch ganz gut!!

Is das dein Ernst?

mensch 15.05.2001 - 15:09
Möcht dich gern mal sehen, wenn du in deinem Heimatland verfolgt wirst, auswanderst und dann nur in einem Landkreis abhängen darfst. Dir gehts hier vielleicht ganz gut, bist du Asylsuchender, das du darueber zu Urteilen vermagst? Und obendrein: Das mit den vielen Verstoessen, gebs diese Gesetze nicht, könnte auch keiner dagegen verstossen, aber bestimmt (dich eingeschlossen) mag jeder auch mal was anderes als nur sein Kaff sehen, oder mal Verwandte besuchen (evt. auch gegen Castor demonstrieren...)

mir auch gehtz gut

Lieselotte Meyer 15.05.2001 - 15:39
...also ist ja alls kloar!
und wenn wer was macht was mir nicht passt,. schnell ein Gesetz her, gegen das man dann verstossen kann.
Demoverbot gegen castor ist auch ein gesetz, find ich auch gut! wo kommen wir hin, wenn sich jeder seine Freiheit nähme, gehtz uns dann zu gut?
VERDAMMT!!!!
Denk über Dein geschenk, hier geboren zu sein, nutze die Möglichkeiten, die für Dich und andere daraus entstehen, DU BIST NICHT ALLEIN!

süß die npd hat auch den weg hierher gefunden

15.05.2001 - 15:43
wenn du eine reise nach kreuzberg, mußt du auch die dortigen gepflogenheiten anerkennen: faschos aufs maul. und wenn du die die nicht anerkennst, bist du kriminell und wirst abgeschoben...

Gibt man den kleinen Finger...

x-infopool 15.05.2001 - 15:54
ich glaube auch, dass ich als mutmasslicher Asybewerber froh wäre in Deutschland zu sein. Aber ich würde mich hier als Gast verhalten und nicht gleich alles fordern. Es ist doch schön, das er (sie, es) erstmal hier aufgenommen wurde. Die räumliche Beschränkung gilt doch nicht Lebenslang oder? Habt Ihr schon einmal versucht jemanden zu erwischen, der sein Asylrecht missbraucht hat und nicht mehr dort war, wo er sein sollte. Es gab genügend solcher Fälle. Sie reichten bis zum Mord oder gar Kindesmissbrauch. Darum geht es doch. Klar, das sind Ausnahmen. Aber schlimme. Der "normale" Autofahrende Mensch muss in der Ortschaft auch 50km/h fahren, obwohl die weitaus grösste Mehrheit noch niemanden tot gefahren hat. Vielleicht ja auch gerade wegen des Limits. - - - - Sobald Asyl anerkannt ist hat sich die Sache doch erledigt. Es handelt sich also um einen überschaubaren Zeitraum. Auch wenn er bei manchen zugegeben etwas längert dauert.

Du wählst CDU...

Liz 15.05.2001 - 16:10
... drum mach ich mit dir Schluss. Und auch für diese Seite fordere ich: Rassistische Deutschländer raus! Wer sich so wie X-Infopool nicht zu benehmen weiss und nach unten tritt hat hier nix zu suchen. Gleich mal checken ob der 'ne statische IP hat....

ja ja, so seid Ihr Grünen(innen)

x-infopool 15.05.2001 - 16:34
ist man anderer Meinung als Ihr, so gehört man verboten. Ich dachte, gerade dass wollt Ihr nicht? Wenn Ihr schon die einzige richtige Meinung habt und den Stein der Weisen besitzt. Warum denkt dann die Mehrheit der Bevölkerung anders als Ihr??
--Wacht auf Ihr GRÜNEN TRÄUMERCHEN-- viele Eurer Ideen sind ja gut aber die meisten nicht umsetzbar. Weil wir hier alle zusammen leben (müssen) und nicht nur Ihr paar. Auch wenn Ihr alle andersdenkenden gern verbieten würdet. Das entnehme ich zumindest Euren Kommentaren, aber das hatten wir vor gar nicht allzu langer Zeit schon einmal, das anders denkende verboten, vertrieben und sogar getötet worden. Aber die Zeiten sind gott sei dank vorbei. Obwohl es Euch noch gibt!

rassistische absonderungen

der nestscheißer 15.05.2001 - 16:39
rassistische absonderungen wie die von x-infopool sollten auf einer seite wie dieser nicht mehr geduldet werden, da er mit einem aus meiner sicht fundamentalen grundsatz aller emanzipatorischen tendenzen, nämlich dem der gleichheit und gleichberechtigung aller menschen bricht und die aussonderung und drangsalierung von menschen auf grund ihrer "nicht-deutschheit" plädiert - völkischen dreck nenne ich sowas. (internationaler) sozialismus statt (nationalistische) barbarei!

Ab in die Heulecke!

Liz 15.05.2001 - 16:51
X-Infopool, du bist schon ein armes Opfer. Keine Angst, du wirst nicht verboten. Aber sei so frei, und such dir ein anderes Forum....

an x-infopool

Dionyseus 15.05.2001 - 19:27
x-infopool, surf doch mal auf der site der Kameradschaft Germania, die warten auf sone ,,qualifizierten" Beiträge wie die deinen!!

Kommentar: zu x infopool

E T 15.05.2001 - 20:15
Hallo x infopool wie kommst du nur auf das Schmale Brett, das Umweltbewegte, Immer Grüne, Kommunistische Extremisten sein müssen? ich sehe das kein bischen Ideologisch, Ideologien sind mir ein Greuel, ich sehe das Praktisch, weil ich weiss das diese Verbrechen dieser Nuklear und GEN Pfuscher, schon Mich und Ganz Sicher unsere Kinder erwischen wird, ich brauche da nicht auf die Bio und Chemo Phosphor Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg erwähnen, die nach Kriegsende in der Ostsee versenkt wurden, und die Ersten davon kamen schon vor Dreissig Jahren wieder an den Strand zurück.

Mal was anderes

15.05.2001 - 23:04
Hört mal auf mit solchen Kunden zu diskutieren, der weiß genau wie er provoziert und freut sich über Reaktionen...
Was ich interessanter finde: Ich habe mal Paperball abgecheckt um zu sehen, was die bürgerliche Presse zu der Aktionstagen schreibt. Ergebnis: Keine Zeitun schreibt auch nur 1 Wort!!!

Ach so

E T 15.05.2001 - 23:30
Du meinst x infopool, Zentralkomite des BfVS, dann darf der sich aber nicht erwischen lassen, auf die Missbräuchliche Verwendung von X stehen zwanzig Jahre Santa Fu.

Fw:

23.05.2001 - 17:55
Leider war es mir auf Grund meines alten PC nicht möglich, einen Kommentar einzugeben. Als die Plattitüden von X-Infopool las, ging mir fast der Hut hoch. Leider vertritt er nicht nur die meinung der Rechten sondern auch von vielen "normalen" Bürgern. Ich denke, hier ist viel Aufklärung nötig. Wenn ich schon höre "Gäste sollen sich benehmen". Das stimmt, aber sollte ich meine Gäste nicht auch anständig behandeln? Wenn ich sie ständig, koste es was es wolle, schikaniere, hat das nichts mehr mit Gastfreundschaft zu tun. Ich habe da in zehn Jahren Unmögliches erlebt. Cornelius ist da nur die Spitze des Eisberges. Und dann dieses "Alles in einen Topf". Alle Ausländer sind kriminell ..... Es ist dringend notwendig mit ganz konkreten Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen - Informationen, die auch die "Normalen" zum Nachdenken anregen. Dieser staatlich verordnete Rassismus nimmt immer größere Ausmaße an.Leider hält sich unsere so anständige Presse da total raus, wie auch die (Nicht-)Reaktionen auf die Tage in Berlin zeigen. Ich freue mich deshalb, wenigstens bei Euch ein wenig zu finden und werde auch versuchen, das ein bisschen bekannt zu machen. Leider haben noch zu wenige einen Internet-Anschluss.

Heidi

Oldham????

Clandestino 29.05.2001 - 18:28
Ich weiß, dass es nicht zu diesem Thema passt, aber da ich nirgendwo einen anderen Weg sehe, mit euch Kontakt aufzunehmen, versuch ich´s mal so.
Wieso berichtet ihr nicht von den "Rassenunruhen" in Oldham? Über Cincinatti habt ihr doch auch lang, breit und gut berichtet. ???
 hagjen@web.de

Pogrome in Oldham

Mr. Burns 30.05.2001 - 04:50



Das Problem ist: In der Redaktion machen nur wenige Leute mit, die einfach nicht die Zeit haben...Außerdem will
Indymedia nur Portal für Aktivisten sein, die hier ihre Story schreiben können. Insofern könnt edie Frage an Dich
zurückgehen. .. Da uns aber die Geschichte ebenfalls drückt (besonders das Wort "Rassenkrawalle" für rassistische
Pogrome von Nazis und Jublern) gibt es vielleicht eine Übersetzung eines Textes von UK-Indymedia.



wie weit geht euer antirassismus überhaupt?

sonja 27.06.2001 - 21:29
erstmal.die qualität eurer kommentare läßt zu wünschen übrig.müssen vielshreiber eigentlich zu jedem thema ihren senf dazugeben,viele leute verlieren die lust,indymedia zu nutzen,wenn das einige als bühne für ihre qualitativ fragwürdigen selbstdarstellungen nutzen.zweitens :was heißt hier überhaupt "gäste?"besitzen deutsche in deutschland ein hausrecht,eurer meinung nach,und wenn ja,durch was ist dieses legitimiert?wieso sollten privilegien deutschen vorbehalten bleiben? dieses denken selbst ist rassistisch und nationalistisch.nationalität ist zufall,kein verdienst,jeder hat das recht,seinen aufenthaltsort frei zu wählen,überall auf der welt,keine grenze ist für immer.was flüchtlinge davon abhält,sich selbstverständlich frei zu bewegen,ist eine rassistische sondergesetzgebung,unter die auch das residenzpflichtgesetz fällt.solange ihr flüchtlinge als gäste betrachtet und nicht als menschen,die hier leben (wollen) WIE IHR AUCH,seid ihr national identifiziert und nationalistisch zumindestens infiziert.my home is,where my heart is.die residenzpflichttage waren ziemlich klasse,sie haben,unabhängig von ihrem "erfolg",dazu beigetragen,bilder abzubauen,bilder von flüchtlingen,die anscheinend sehr tief in den köpfen stecken,was dieser beschissene kommentar von wie hieß der gleich demonstriert.vergesset das anpassen (leitkultur,oder was ?)man und frau muß halt lernen,mit den fremden und der fremdheit umzugehen,so oder so.das ist bestimmt kein spaziergang,sondern eher eine grenzwanderung.wird eh kommen,wenn sich das kapitalverhältnis internationalisiert und die arbeit.ich würd gerne serbokroatisch lernen.in diesem sinne viele grüße an den mann mit der grünen mütze.für freies fluten